Roths Rendezvous

Roths Rendezvous Zum Vergnügen des Publikums plauderte Ex-Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) jüngst bei einer Veranstaltung in Regensburg über sein Verhältnis zur Grünen-Politikerin Claudia Roth . Die beiden verbindet eine bemerkenswerte Freundschaft. Das bemerkte auch Moderator Günther Jauch , der vor kurzem beide Politiker in seine Sendung eingeladen hatte. "Sie sind ja so nett zu Claudia Roth", habe Jauch verblüfft zu ihm gesagt, erzählte Beckstein. Ob sie eine gemeinsam
Zum Vergnügen des Publikums plauderte Ex-Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) jüngst bei einer Veranstaltung in Regensburg über sein Verhältnis zur Grünen-Politikerin Claudia Roth . Die beiden verbindet eine bemerkenswerte Freundschaft. Das bemerkte auch Moderator Günther Jauch , der vor kurzem beide Politiker in seine Sendung eingeladen hatte. "Sie sind ja so nett zu Claudia Roth", habe Jauch verblüfft zu ihm gesagt, erzählte Beckstein. Ob sie eine gemeinsame Auffassung über Politik hätten? "Nein, alles was sie sagt, halte ich für falsch", habe Beckstein geantwortet. "Aber sie ist der Prüfstein meiner Toleranz." Roth habe das gehört und gemeint: "Schöner hätte ich das jetzt auch nicht sagen können." (gib)

Wolbergs Wunsch

Selbstkritisch zeigte sich Oberbürgermeister Joachim Wolbergs (SPD) jüngst bei einer Diskussion zum Thema "Fünf Jahre UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland". Bislang hätten Berlin, München, aber auch die Kommunen die Verantwortung dabei hin- und hergeschoben. Das Projekt "Regensburg inklusiv" solle das zumindest in der Domstadt ändern. Innerhalb von drei Jahren werde die Situation für behinderte Menschen erfasst und Ziele für Wohnen, Arbeiten und Freizeit gesetzt. Ein besonderes Anliegen ist es Wolbergs, den Historischen Reichssaal im ersten Stock des Alten Rathauses barrierefrei zu gestalten. "Es ist skandalös, dass unsere gute Stube derzeit für Rollstuhlfahrer nicht erreichbar ist." (gib)

Portas Pläne

Ein Wahrzeichen wird für drei Millionen Euro saniert - zwei Millionen Euro steuert nun der Bund hinzu. Die Porta Praetoria gehört zu den 21 Projekten in Deutschland, die als "nationale Projekte des Städtebaus" gefördert werden, teilte der Regensburger Bundestagsabgeordnete Philipp Graf Lerchenfeld erfreut mit. Die Porta Praetoria bildete einst den Zugang zum römischen Legionärslager "Castra Regina" - der Keimzelle des heutigen Regensburgs. Über 1800 Jahre wechselvoller Geschichte haben allerdings ihre Spuren hinterlassen und dazu geführt, dass eine umfassende Konservierung notwendig ist. Der Zustand des Touristenmagneten gilt als bedenklich: In mehr als der Hälfte der 240 Kalksteinquader gibt es Risse, Schadstoffe in der Luft gefährden den Stein in seiner Substanz. (gib)
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