Rubel im freien Fall

Die russische Notenbank versucht vergeblich, den Rubel zu stützen. In der Nacht zum Dienstag erhöhte sie überraschend den Leitzins um 6,5 Punkte auf 17 Prozent, um die Attraktivität der heimischen Währung zu steigern. Die Wirkung war aber nur von kurzer Dauer, der Rubel fiel weiter.

Die Verluste des Rubel sind gewaltig: Seit Jahresbeginn hat der Rubel mehr als die Hälfte seines Werts verloren. Wichtigste Gründe sind die Sanktionen des Westens wegen der Ukraine-Krise und der Verfall der Rohölpreise. Der Zinssprung ist ein weiterer Schlag, weil höhere Zinsen den privaten Verbrauch und die Investitionen der Unternehmen zusätzlich belasten. (Seite 20)
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