Rückgang der Straftaten auf "Normalmaß"
Videoüberwachung zeigt Wirkung

Symbolbild: dpa
Grafenwöhr. Am 1. Juni 2012 hat die Polizei wegen des erhöhten Straftatenaufkommens im Bereich Alte Amberger Straße/Richard-Wagner-Straße eine Videoüberwachung installiert. Die positive Entwicklung der Sicherheitslage rechtfertigt nun den Abbau der Kamera, wie die Polizei mitteilt.

Die Polizeiinspektion (PI) Eschenbach hatte verschiedene Anstrengungen unternommen, um dem Problem Herr zu werden. Insbesondere setzte man verstärkt auf Polizeistreifen in den genannten Bereichen - auch mit Unterstützung eines vom Polizeipräsidium Oberpfalz zugewiesenen Einsatzzuges und der Militärpolizei Vilseck.

Die Polizei führte auch Sicherheitsgespräche mit der Stadt Grafenwöhr, den US-Behörden und den Gaststättenbetreibern. Die Videoüberwachung galt als geeignetes Mittel, um die Sicherheitslage in der Grafenwöhrer Gaststättenmeile zu verbessern.

Das Straftatenaufkommen im Bereich Alte Amberger Straße/Richard-Wagner-Straße hat sich mittlerweile deutlich reduziert und auf ein Normalmaß eingependelt, so dass die Videoüberwachung, die an bestimmte rechtliche Erfordernisse gekoppelt ist, nun eingestellt wurde. In den kommenden Tagen werden die Hinweisschilder entfernt und die Anlage abgebaut.

Rückblickend bezeichnen das Polizeipräsidium Oberpfalz und die Polizeiinspektion Eschenbach die Videoüberwachung als Erfolg. Das Risiko, durch die Überwachung bei einer Straftat entdeckt oder überführt zu werden, dürfte abschreckend gewirkt haben.

Die PI Eschenbach wird jedoch ein besonderes Augenmerk auf die Entwicklung im Stadtgebiet von Grafenwöhr haben und dieses Gebiet im Auge behalten. Sofern die Sicherheitslage es erfordert, kann bei Vorliegen der rechtlichen Voraussetzungen auch eine erneute Videoüberwachung in Betracht kommen.
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