Rund um die Uhr im Einsatz

Was Jugendliche an einem Wochenende so treiben? Für den Michldorfer Feuerwehrnachwuchs war das vor kurzem keine Frage. Sie waren bei der 24-Stunden-Aktion einen ganzen Tag im Einsatz.

Die Jugendlichen zeigten dabei Engagement und Interesse an der Ausbildung, freute sich Jugendwart Frederic Dirnberger, der das Programm zusammengestellt hatte. Am ersten Tag trafen sich die Teilnehmer im Feuerwehrhaus zur Einweisung.

Zunächst stand eine technische Hilfeleistung auf dem Programm. Dabei zerlegten die Jugendlichen gemeinsam mit der Feuerwehr Tännesberg mit Hilfe einer Rettungsschere ein Auto. Erstmals dabei waren Franziska Hulin und Pia Spickenreuther. Sie hatten die Jugendflamme Teil eins absolviert.

Am Nachmittag mussten die Jugendlichen zu einem fiktiven Verkehrsunfall ausrücken. Zusammen mit der Feuerwehr, den Helfern vor Ort, des Roten Kreuzes und der Rettungswache in Vohenstrauß stellten sich die Teilnehmer der Situation. Die Nachwuchskräfte sicherten die Unfallstelle ab, bis die Helfer vor Ort kamen und Erstversorgungen beim Verletzten im Auto leisteten.

Anschließend traf der Rettungswagen ein und die Sanitäter bargen den Verletzten aus dem Auto und transportierten ihn ab. Christian Messer von der Rettungswache in Vohenstrauß betonte, wie wichtig die Helfer vor Ort gerade für den Bereich Leuchtenberg/Michldorf seien. Er sprach sich deswegen gegen eine Verlegung nach Lohma aus. Denn, während die Helfer vor Ort in fünf Minuten am Einsatzort seien, würde der Rettungswagen auf jeden Fall zwölf Minuten länger brauchen. In der Nacht stand für die Jugendlichen schließlich noch die Suche nach einer vermissten Person auf dem Programm.
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