Russland wächst
Misstrauen gegen

Misstrauen gegen Russland wächst Das Russland-Bild in Tschechien hat sich angesichts der Ukraine-Krise verschlechtert. Nach einer Umfrage glauben 65 Prozent der Befragten, dass Russland eine Gefahr für ihr Land darstelle. Vor einem Jahr war nur ein Drittel der Befragten dieser Meinung, wie das Institut STEM in Prag mitteilte. 80 Prozent der 1000 Befragten gaben an, dass vom Konflikt in der Ukraine eine Gefahr für den Frieden in Europa ausgehe. Eine Mehrheit sprach sich für die Erhaltung der sta
Das Russland-Bild in Tschechien hat sich angesichts der Ukraine-Krise verschlechtert. Nach einer Umfrage glauben 65 Prozent der Befragten, dass Russland eine Gefahr für ihr Land darstelle. Vor einem Jahr war nur ein Drittel der Befragten dieser Meinung, wie das Institut STEM in Prag mitteilte. 80 Prozent der 1000 Befragten gaben an, dass vom Konflikt in der Ukraine eine Gefahr für den Frieden in Europa ausgehe. Eine Mehrheit sprach sich für die Erhaltung der staatlichen Einheit der Ukraine aus. Die EU-Sanktionen gegen Russland trafen indes auf Skepsis - 71 Prozent halten sie nicht für hilfreich. (dpa)

Dritter Satz für die Mehrwertsteuer

Der tschechische Senat hat erwartungsgemäß die Einführung eines dritten Mehrwertsteuersatzes bestätigt, da die Regierungskoalition auch im Oberhaus über eine Mehrheit verfügt. Per Gesetzesnovelle soll ein reduzierter Mehrwertsteuersatz von 10 Prozent auf Bücher, Babynahrung und Medikamente ab Beginn kommenden Jahres gelten. Für diese Produkte gilt bisher der reduzierte Satz von 15 Prozent, der Standardsatz liegt bei 21 Prozent.

Kirche investiert in Wohnungsbau

Die tschechische katholische Kirche will Hunderte Millionen Kronen in Sozialwohnungen investieren. Die Regierung muss jedoch ein entsprechendes Gesetz dafür ausarbeiten. Das sagte der Generalsekretär der Tschechischen Bischofskonferenz, Tomás Holub. Dies sei Holub zufolge eine Möglichkeit, wie die Kirche die finanziellen Mittel nutzen will, die sie im Rahmen der Kirchenrestitutionen erhält. Premier Bohuslav Sobotka (Sozialdemokraten) begrüßte das Vorhaben.

Minister als TV-Kommissar

Verteidigungsminister und Schauspieler Martin Stropnický ist wegen seiner Fernsehrolle als Polizeiermittler Ivan Tomecek in die Kritik geraten. In der neuesten Folge der Serie "Kriminálka Andel" (Dienststelle Andel) wird ein illegaler Opiumhandel aufgedeckt, in den Soldaten verwickelt sind. Für alle Angehörigen der Armee sei das "ein Schlag ins Gesicht", kritisierte der AbgeordnetenhausvorsitzendeJan Hamácek (Sozialdemokraten). Stropnický unterstrich, er sehe keinen Grund für eine Entschuldigung. Es habe sich nicht um einen realen Fall gehandelt, sondern um eine erfundene Geschichte, erklärte der 57-Jährige. Die Dreharbeiten absolviert er nach eigenen Angaben in seiner Freizeit.

EU-Gelder für Klimaschutz

Der EU-Gipfel hat sich auf ein Klimapaket geeinigt. Tschechien wird insgesamt 1,8 bis 2,5 Milliarden Euro in den Jahren 2021 bis 2030 von der EU bekommen, um in eine modernere Energieinfrastruktur zu investieren. Dies beschlossen die Staats- und Regierungschefs der 28 europäischen Länder in Brüssel.

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