Schießplatz wird zu einem Schutzgebiet

Der ehemalige Nato-Übungsplatz im Dürnbucher Forst bei Siegenburg (Kreis Kelheim) ist jetzt Naturschutzgebiet. Das Gebiet sei ein Glücksfall für den Arten- und Biotopschutz in ganz Bayern, teilte die Regierung von Niederbayern am Freitag in Landshut mit. Bevor jedoch Besucher das rund 273 Hektar große Naturschutzgebiet betreten dürfen, müssten erst mögliche Altlasten und Munitionsreste entsorgt werden. Ende 2014 hatte sich die US-Armee aus Siegenburg zurückgezogen. Das "Bombodrom" war zuvor als Luft-Boden-Schießplatz genutzt worden. Der Dürnbucher Forst ist Teil des Siegenburger und Abensberger Flugsandgebiets, des größten südbayerischen Sandgebiets. Es setzt sich aus lückigen Sandmagerrasen, Zwergstrauchheiden und Kiefern-Forsten zusammen. Viele seltene zum Teil hochgradig gefährdete Tierarten wie die Heidelerche oder die Blauflüglige Ödlandschrecke und Pflanzenarten wie die Ästige Mondraute sind hier heimisch.
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