Schlägerei wegen lärmender Kinder
Aus der Region

Regensburg. (nt/az) Ein Nachbarschaftsstreit wegen Kinderlärm ist am Sonntag in Regensburg in eine Schlägerei mit vier verletzten Personen ausgeartet. Zwei davon mussten mit dem Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht werden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, beschwerte sich am Nachmittag ein 60 Jahre alter Bewohner im Stadtnorden bei seinen Nachbarn über den Lärm von deren Kindern vor seiner Terrasse. Der 31-jährige Vater der Kinder sowie ein Verwandter gingen daraufhin auf den 60-Jährigen los, der von seinem Sohn Hilfe bekam. Als sich dann auch noch auf der anderen Seite ein weiterer Bekannter einmischte, entwickelte sich eine größere Schlägerei. Laut Polizei kam dabei "auch ein Besenstil zum Einsatz". Beim Eintreffen der Beamten wurden schließlich insgesamt vier Verletzte gezählt. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher und einfacher Körperverletzung.

600 Euro Strafe für Sitzblockade

Regensburg. (nt/az) Mehr als 1000 Menschen hatten am 5. September 2013 gegen eine Kundgebung der NPD in der Regensburger Innenstadt demonstriert. Weil er mit einer Sitzblockade die Polizei behindert hatte, muss ein 20-jähriger Regensburger jetzt eine Geldstrafe zahlen. Der Mann ist laut Bayerischem Rundfunk am Montag wegen Körperverletzung und Widerstand vom Amtsgericht zu einer Geldstrafe von 600 Euro verurteilt worden. Er hatte sich gegen Polizisten gewehrt, die die Demonstranten wegdrängen wollten.

Insgesamt war gegen elf Demonstranten ermittelt worden. Neun der Verfahren wurden wieder eingestellt. Ein Mann, der eine Glasflasche geworfen hatte, akzeptierte einen Strafbefehl wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung. Nach dem Ende der Demonstration hatten Politiker mehrerer Parteien die Regensburger Polizei kritisiert, weil diese zu brutal vorgegangen sei. Sogar der Regensburger Domprobst hatte die Glocken des Doms läuten lassen, um die Kundgebung zu übertönen.
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