Schleierfahnder entdecken gestohlene Bootsmotoren
Mit 30 000 Euro Diebesgut Richtung Grenze

Mit vier gestohlenen Außenbordmotoren, im Bild einer davon, war der 24-Jähriger unterwegs in Richtung tschechischer Grenze. (Bild: PIF Waidhaus)
Waidhaus. (dpa) Mit einigem Aufwand hat ein Mann versucht, den Diebstahl von vier Bootsmotoren zu verdecken. Als die Polizei den Kleinlaster des 24-Jährigen mit rumänischem Kennzeichen am Sonntag auf einem Autobahnrastplatz bei Waidhaus routinemäßig kontrollierte, musste sie erst Kartons voller Geschirr, alte Reifen, eine Liege und ein Sofa aus dem Weg räumen, bevor sie auf das Diebesgut stieß.

Quittung für angeblichen Kauf auf Flohmarkt

Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, trat der Mann, der am Sonntag in Richtung Tschechien unterwegs war, betont sicher auf. Er gab den Zivilbeamten gegenüber an, die Motoren auf einem Flohmarkt in Nürnberg gekauft zu haben und legte sogar eine Quittung vor.

Die Ermittler stellten jedoch fest, dass in einem Fürther Jachthafen in der Nacht zuvor vier Bootsmotoren im Wert von 30 000 Euro entwendet worden waren. Durch die abgetrennten Kabel und Versorgungsleitungen entstand zudem nach Angaben der Polizei ein Sachschaden im Wert von rund 10 000 Euro.

Juristisches Nachspiel

Als die Polizei den Fahrer des Kleinlasters mit dem Diebstahl konfrontierte, räumte der 24-Jährige die Tat ein und wurde festgenommen. Seine Diebestour wird ein juristisches Nachspiel haben. Die Besitzer der Boote erfuhren erst nach der Sicherstellung der Motoren von dem Diebstahl.
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