"Schlüsselfertiges" Bauen schont die Nerven
Bequem zum eigenen Heim

Wer träumt nicht von den eigenen vier Wänden? Auf der Wunschliste der Deutschen steht Wohneigentum nach wie vor ganz oben. Gerade jetzt scheint der Zeitpunkt gut: Die Zinsen sind niedrig, die Belastungen damit häufig langfristig überschaubar. Wohneigentum schafft Sicherheit, schenkt Unabhängigkeit von Vermietern. Wohneigentum ist keine "Flucht in Sachwerte", sondern eine echte Alternative zum Sparbuch. Es kann weitervererbt werden und schafft so auch kommenden Generationen eine wirtschaftliche Basis.

Neben Architektenhäusern werden heute oft auch schlüsselfertige Häuser von Bauträgern und Fertighausunternehmen angeboten. Die Vorteile des schlüsselfertigen Bauens liegen auf der Hand:

Jeder träumt vom Haus, das Ästhetik, Funktionalität und Energieeffizienz vereint: Nicht selten erweist sich für den Bauherrn die Kommunikation mit zu vielen Fremdfirmen als Buch mit sieben Siegeln. Viel effizienter und Nerven schonender ist es, sein Hausbauprojekt einer Firma mit dem nötigen Know-how zu übergeben. Die Kunden werden in der Regel von der Beratung über die Planung bis hin zur Fertigstellung begleitet. So kann der Bauherr bei schlüsselfertigem Bauen in der Regel davon ausgehen, lediglich eine Firma als Ansprechpartner zu haben.

Auf Wunsch übernehmen diese Firmen oft auch alle bautechnischen und handwerklichen Arbeiten, einschließlich maßgefertigter Fenster und Wintergärten.

Am Anfang eines Projekts sollte eine ausführliche Beratung stehen. Dann wird das Haus individuell geplant und gebaut.

Bauträgerhäuser

Viele Menschen entscheiden sich heute für ein Bauträgerhaus. Das hat den Vorteil, dass der Bauherr nur einen Vertragspartner hat, der sich um alle Einzelheiten kümmert. Außerdem erhält er oftmals sogar eine Festpreisgarantie.

Ein Bauunternehmer, der sämtliche Bauleistungen anbietet, wird als Generalunternehmer bezeichnet. Das heißt aber natürlich nicht, dass er selbst alle Leistungen erbringt. Tatsächlich schalten Generalunternehmer sogenannte Subunternehmen ein, die einzelne Gewerke ausführen.

Ein Bauträgerhaus ist dann klassisch, wenn das Bauunternehmen sowohl die Beschaffung des Baugrundstücks als auch Planung und Bau des Gebäudes anbietet. Der Vertrag heißt dann entsprechend Bauträgerkaufvertrag. Baut eine Firma das Gebäude auf einem Grundstück, das bereits vorhanden ist, wird für den Bau ein Bauleistungs- oder Werkvertrag abgeschlossen.

Das Unternehmen, für das man sich entscheidet, sollte Referenzen vorweisen können. Einfach danach fragen! Interessenten können dann auch andere Bauherren nach deren Zufriedenheit mit Bau und Abwicklung befragen und weitere Eindrücke gewinnen.

Vor einer endgültigen Entscheidung, sollte man auch die Leistungsbeschreibung genau durchlesen, um keine Überraschungen zu erleben. Seriöse Unternehmen führen ihre Leistungen in der Regel sehr genau und detailliert auf und nennen - unaufgefordert - auch solche Leistungen, die nicht im Vertragsumfang enthalten sind.

Erfahrung

Bauträger bieten häufig typisierte Häuser an. Das kann einen großen Vorteil haben: Das Modell wurde in vielen Fällen schon wiederholt erstellt. So konnte das Unternehmen Erfahrungen sammeln und außerdem gibt es dann auch Musterhäuser, die man sich ansehen kann. (hfz)
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