Schmerzensgeld von Gutachterin

Ein zu Unrecht wegen Kindesmissbrauchs verurteilter Mann (71) hat eine ehemalige psychologische Gutachterin verklagt. Im Zivilprozess vor dem Landgericht Saarbrücken verlangt er 80 000 Euro Schmerzensgeld und 38 000 Euro Schadensersatz. Er macht das damalige Gutachten der Gerichtspsychiaterin für seine Verurteilung 2004 wegen angeblichen Missbrauchs seiner Pflegetochter verantwortlich. Der Mann saß fast zwei Jahre im Gefängnis. Nachdem in einem parallelen Zivilverfahren festgestellt wurde, dass das Opfer gelogen hatte, wurde der Prozess neu aufgerollt und der Mann freigesprochen. Im damaligen Zivilprozess verlangte die Pflegetochter Schmerzensgeld. Der Anwalt der beklagten Gutachterin erklärte, dass mögliche Ansprüche verjährt seien.
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