Schnuppertage an der OTH
Campus kompakt

Amberg/Weiden. Wie läuft eigentlich eine Vorlesung ab? Und was ist auf dem Campus so los? Die Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) Amberg-Weiden bietet Schülern während der Herbstferien die Möglichkeit, die Hochschule kennen zu lernen und einen ersten Einblick ins Studentenleben zu erhalten. Am Montag, 27., und Dienstag, 28. Oktober, können Schüler an Vorlesungen teilnehmen und sich so ein genaueres Bild von Bachelorstudiengängen machen. Allgemeine Infos zum Studium stehen ebenfalls auf dem Programm sowie Gespräche mit Studenten und die Möglichkeit zur individuellen Beratung durch das Team des Studien- und Career Service.

Die Schnuppertage an der OTH Amberg-Weiden sind so gestaltet, dass je nach persönlichem Interesse die Teilnahme nur an einem Tag oder auch an beiden Tagen möglich ist bzw. auch beide Standorte besucht werden können. Der Treffpunkt für die Begrüßung und kurze Einführung ist an beiden Schnuppertagen in Amberg um 9.30 Uhr im Foyer des Gebäudes Maschinenbau/Umwelttechnik und um 9.45 Uhr in Weiden im Foyer vor der Bibliothek. Das ausführliche Programm mit einer Liste der offenen Vorlesungen gibt es im Internet.

___

Weitere Informationen im Internet:

http://www.oth-aw.de/schnuppertage

Studenten bauen "Hypotopia"

Wien.(dpa) Zur Veranschaulichung des Finanzdesasters rund um die Krisenbank Hypo Alpe Adria haben sich Studenten der Technischen Universität Wien als Städtebauer versucht. Sie entwarfen im Maßstab 1:100 eine Modellstadt "Hypotopia" für 102 000 Einwohner, die man mit dem Geld hätte bauen können. Dabei haben sie das finanziell schlimmste Szenario, einen Verlust von 19 Milliarden Euro, angenommen. Der "Protest in Beton" solle die "unbegreiflichen Ausmaße dieses Finanzflops" demonstrieren, sagten die Organisatoren. Die Hypo Alpe Adria wird demnächst abgewickelt. Die einstige Kärntener Landesbank, die von 2007 bis 2009 zur Bayern-LB gehörte, hatte die Steuerzahler in Bayern und Österreich Milliarden gekostet.

Studie über Fahrradhelme

München.(dpa) Nur jeder siebte Radfahrer in Deutschland trägt einen Helm, aber die Wissenschaft hat erneut festgestellt: Fahrradhelme senken das Risiko tödlicher Kopfverletzungen enorm. Im Auftrag der Unfallforschung der Versicherer (UDV) hatten Experten 543 Fahrradunfälle in München und Münster analysiert und die "Getötetendatenbank" der Ludwig-Maximilians-Universität München ausgewertet. Von 117 tödlich verunglückten Radfahrern trugen lediglich sechs einen Helm. Mehr als die Hälfte der Opfer starb an einem Schädel-Hirn-Trauma. UDV-Leiter Siegfried Brockmann: "Mit Schutzhelm hätten die meisten Radfahrer überlebt."

Auch bei den nicht-tödlichen Unfällen zeigte sich, dass Helmträger besser geschützt sind: Sämtliche schwer am Kopf verletzten Radfahrer waren ohne Helm unterwegs, Helmträger erlitten nur leichte bis mittelschwere Kopfverletzungen. Das Bundesverkehrsministerium kündigte an, verstärkt für das Helmaufsetzen zu werben. Pläne für eine gesetzliche Helmpflicht gebe es derzeit aber nicht.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2014 (9311)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.