Schüler-Tablets

Schüler-Tablets Warum müssen Kinder heute eigentlich immer noch mit kiloschweren Schulranzen durch die Gegend wetzen? Elektronische Tablets wie das I-Pad sind doch viel leichter. Barbara Regitz hat also durchaus gewichtige Gründe, einen Pilotversuch für Pennäler zu starten: Tablets im Unterricht, das würde vieles erleichtern, ist die CSU-Stadträtin überzeugt. Die Nachteile kennt sie natürlich auch: Lehrer sehen nicht, ob ihre Schüler dasselbe lesen wie sie oder in die Weiten des Netzes abtauche
Warum müssen Kinder heute eigentlich immer noch mit kiloschweren Schulranzen durch die Gegend wetzen? Elektronische Tablets wie das I-Pad sind doch viel leichter. Barbara Regitz hat also durchaus gewichtige Gründe, einen Pilotversuch für Pennäler zu starten: Tablets im Unterricht, das würde vieles erleichtern, ist die CSU-Stadträtin überzeugt. Die Nachteile kennt sie natürlich auch: Lehrer sehen nicht, ob ihre Schüler dasselbe lesen wie sie oder in die Weiten des Netzes abtauchen. Die elektronischen Geräte sind ziemlich teuer. Und außerdem braucht es genügend Steckdosen, um sie regelmäßig aufzuladen. Trotz aller Bedenken betont Regitz: "Medienkompetenz muss durch Stärkung der Digitalen Bildung gefördert werden." Wie bitte? (gük)

Sarg-Losigkeit

Wer über den Südfriedhof geht, erkennt sofort: Nürnberg ist interkulturell. Neben Gräbern mit christlichen Inschriften gibt es Steine mit türkischen oder arabischen Sätzen. Etwa 450 Tote wurden hier seit 1990 muslimisch bestattet. Die Umsetzung des Brauchtums fällt aber schwer. Die traditionelle muslimische Beerdigung erfolgt sarglos. Der Leichnam wird nach einer rituellen Waschung in ein Leinentuch gewickelt und auf einem Brett beerdigt. Der Landtagsabgeordnete Arif Tasdelen (SPD) fordert nun eine Änderung des bayerischen Bestattungsgesetzes. Ein Unternehmer organisiert derweil Flüge in die Türkei, weil Muslime ihre Toten innerhalb von zwölf Stunden bestatten und dies in Deutschland frühestens nach einer Ruhefrist von 48 Stunden zulässig ist. (gük)

Kunst-Fülle

Acht Jahre lang wurde detektivisch geforscht: Wie viele Kunstwerke besitzt Nürnberg wirklich? Und was sind sie wert? Vor kurzem legte Ludwig Sichelstiel , Diplom-Museologe bei den Kunstsammlungen der Stadt, erste Ergebnisse vor. Der Bestand umfasst allein 13 400 Gemälde, Skulpturen, Möbel und kunsthandwerkliche Objekte, berichtet er. Die Gegenstände wurden mittlerweile katalogisiert, digitalisiert und bewertet. Als nächstes folgt die druckgrafische Sammlung mit etwa 100 000 Objekten. Da der Kunstmarkt großen Schwankungen unterliegt, ist es schwierig, den Gesamtwert zu schätzen. Sichelstiel: Die einzelnen Objekte liegen zwischen einem Euro und ein paar Millionen Euro - Dürer und Rembrandt stehen natürlich ganz oben. (gük)
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