Schutz für Azubis: Gegen die wichtigsten Risiken sollte sich der Berufsnachwuchs sofort ...
Abwarten ist keine gute Idee

Endlich fertig mit der Schule! Das neue Lebensgefühl, der Ausbildungsplatz und die Kollegen - es gibt viel Neues zu entdecken, wenn man die ersten Schritte im künftigen Beruf unternimmt.

Doch auf die angehenden Kfz-Mechatroniker, Einzelhandelskaufleute und all die anderen Auszubildenden kommt noch eine weitere Herausforderung dazu: Sie sollten sich gegen etwaige Risiken absichern.

Waren sie bislang in der Regel bei den Eltern mitversichert, benötigen sie nunmehr oft einen eigenständigen Schutz. Gab es in ihrem Leben manches Risiko noch gar nicht, müssen sie sich jetzt viel öfter fragen: "Was wäre, wenn ...?"

Berufsunfähigkeit: früh versichern

"Eine besonders wichtige Grundlage fürs ganze Leben ist eine solide Berufsunfähigkeitsversicherung", betont Martin Blömer, Finanzexperte beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Denn auf staatliche Unterstützung könne man kaum noch bauen: Wer nach dem 1. Januar 1961 geboren ist, habe nur noch einen Anspruch auf die gesetzliche Erwerbsminderungsrente. Die aber decke die Folgen der häufiger vorkommenden Berufsunfähigkeit nicht ab.

Ohne Haftpflicht geht es nicht

"Auch eine Privat-Haftpflichtversicherung ist für Auszubildende unverzichtbar", sagt Peter Meier von der Nürnberger Versicherung. Verursacht man nämlich einen Schaden, haftet man mit allem, was man besitzt. Das kann schnell zum finanziellen Ruin führen, denn auch mit dem Geld, das man in späteren Jahren verdient, muss gehaftet werden.

Oft wird mit Beginn der Ausbildung auch das Elternhaus verlassen. Besteht diese häusliche Gemeinschaft nicht mehr, entfällt die Mitversicherung bei den Eltern und man benötigt eine eigene Privat-Haftpflichtversicherung.

Eine Hausratversicherung kann für Azubis ebenfalls wichtig sein, wenn der Auszug bei den Eltern ansteht. Dabei sollte man auch die oftmals wertvolle Elektronik in der Wohnung schützen, indem Überspannungsschäden eingeschlossen werden. Radfahrer sollten prüfen, ob der Schutz in der Hausratversicherung gegen einen möglichen Fahrraddiebstahl ausreichend ist. Mit einer privaten Unfallversicherung schließlich lässt sich die Vorsorge abrunden. (djd/pt)
Weitere Beiträge zu den Themen: September 2015 (7742)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.