Schwarzenfelds 1. Bürgermeister Manfred Rodde im Interview
"Wir haben alles, was Familien brauchen"

Schwarzenfeld.(aha) Manfred Rodde ist seit 20021. Bürgermeister von Schwarzenfeld. "Ich bin ein ,echter' Schwarzenfelder und wurde hier geboren. Mit Ausnahme meiner Wehrzeit und des Studiums lebe ich seit der Geburt auch hier", betont das Oberhaupt des Marktes. Im Interview hat er uns verraten, was die Herausforderungen der kommenden Jahre sind oder auch, was man im Ort gesehen haben muss.

Was macht Schwarzenfeld liebens- und lebenswert?

In Schwarzenfeld haben wir eine gute Mischung, um arbeiten zu können und gut zu leben: Freizeit und Erholung können quasi vor der Haustür beginnen. Wir haben in unmittelbarer Nähe wunderbare Natur: Wald, Seen, Flusslandschaften. Alles für das tägliche Leben Notwendige, können wir am Ort in unseren Geschäften kaufen. Hier gibt es noch Fachgeschäfte, bei denen man Beratung erhält.

Wer nicht am Ort arbeitet, findet in unmittelbarer Nähe zahlreiche qualifizierte Arbeitsplätze. Regensburg, Weiden oder Amberg sind nur einen Katzensprung entfernt. Der direkte Autobahnanschluss verbindet uns mit allen Fernstraßen. In den Vereinen und Jugendgruppen schließen sich Gleichgesinnte zusammen und bereichern das Marktleben. Wir haben besonders großzügige Sportanlagen und ein attraktives Naherholungsgebiet.

Sie sind seit 2002 im Amt - was waren und was sind für Sie die größten Herausforderungen der nächsten Monate oder gar Jahre?

In den letzten Jahren wurden zahlreiche Baugrundstücke vom Markt verkauft. Das frühere FC-Gelände wurde komplett erschlossen und fast alle Bauplätze verkauft. Um die positive Entwicklung der letzten Jahre fortzusetzen, muss in den nächsten Jahren neues Bauland ausgewiesen werden.

Die leider noch vorhandenen Baulücken in älteren Baugebieten behindern jedoch die Ausweisung neuer Gebiete. Wir versuchen durch gezielte Ansprache der Eigentümer, die noch vorhandenen Baulücken zu schließen.

Gibt es ein"Sorgenkind"?

Die Nähe zur Autobahn und der damit verbundene Zeitgewinn werden zwar gerne genossen, allerdings kann der Verkehrslärm schon manchmal lästig sein. Wir bemühen uns seit langem, einen leiseren Fahrbahn-Belag auf der Autobahn zu erhalten. Er wurde uns für die nächsten Jahre zugesagt. Wir setzen uns auch für eine Lärmvorsorge bei einer Elektrifizierung der Bahnlinie ein.

Was muss man in Schwarzenfeld gesehen haben?

Die Miesbergkirche und den Miesberg, denn von dort hat man einen schönen Überblick über Schwarzenfeld und kann einen ruhigen Spaziergang machen. Auch unsere alte Pfarrkirche neben dem Schloss, das heute ein Hotel ist, und unser Sportzentrum im Norden mit dem Naherholungsgebiet sollte man sich ansehen.

Was spricht dafür, in Schwarzenfeld zu bauen - oder zumindest heimisch zu werden?

Wir haben alles, was Familien brauchen: Genügend Plätze in den Kinderkrippen und Kindergärten, eine gut ausgestattete Grund- und Mittelschule. Alle weiterführenden Schulen sind mit Bahn oder Bus gut zu erreichen. Die Baulandpreise sind vergleichsweise günstig und man kann zentrumsnah und trotzdem in ruhiger Lage bauen. Zahlreiche mittelständige Betriebe bieten qualifizierte Arbeitsplätze und wer fahren muss, kommt auf kürzestem Weg zum Arbeitsplatz. Um unsere Einkaufsmöglichkeiten werden wir von anderen beneidet.

Fortsetzung auf Seite 21
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