Schwefelporling statt Steinpilz
Hintergrund

Weiden/Amberg. (cf) Für den Schwammerl-Experten Norbert Griesbacher aus Weiden, ist die Hoffnung auf die Pilzsaison "noch nicht gestorben". Selbst in diesen heißen Wochen findet er rund um den Fischerberg - an moosigen Nord- und Osthängen - "fast täglich eine kleine Schwammerl-Mahlzeit": Täublinge, Flockenstielige Hexenröhrlinge, Goldröhrlinge und Milchbrätlinge. "Sie ergeben ein wunderbares Nudel-Mischgericht." Griesbacher, der sich regelmäßig mit dem neuen Amberger Pilzberater Herbert Baumanis austauscht, wurde jüngst sogar im eigenen Garten fündig: Am Stamm eines alten Obstbaums siedelte sich der essbare Schwefelporling an: "Er schmeckt besser als Tofu."

Wärmestau in den Flüssen

Weiden/Amberg. (cf) Massiv heizen sich die Oberpfälzer Flüsse auf. Die Wasserwirtschaft meldet neue Höchstwerte: 24,3 Grad in der Waldnaab bei Windischeschenbach und 21,4 Grad in der Fichtelnaab bei Erbendorf. Für fließende, Gewässer sind diese Temperaturen rekordverdächtig. Die Naab weist bei Unterköblitz 25,6 Grad auf. Fische, Muscheln und Krebse kämpfen ums Überleben. Gleichzeitig markieren die Grundwasserstände in den Landkreisen NEW, TIR, SAD sowie in WEN neue Niedrigstwerte.
Weitere Beiträge zu den Themen: Themen des Tages (14863)August 2015 (7425)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.