Schweigeminute für die Opfer

Ein Moment der Stille auf Flughäfen, in Bahnhöfen, in Klassenzimmern und in Werkshallen: Mit einer Schweigeminute haben am Donnerstag erneut viele Menschen in Deutschland an die 150 Toten der Germanwings-Katastrophe erinnert.

Parlamentspräsident Norbert Lammert sagte zu Beginn der Bundestagssitzung in Berlin, die Angehörigen der Opfer erlebten jetzt eine unbeschreiblich schwere Zeit. "Wir sind in unseren Gedanken bei ihnen und fühlen uns ihnen in einer ganz besonderen Weise verbunden", sagte Lammert. Vor allem in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gab es um genau 10.53 Uhr Gesten des Gedenkens.

Von den 72 deutschen Opfern stammen 64 aus NRW, mindestens vier aus Rheinland-Pfalz, unter ihnen der Copilot, der den Absturz absichtlich herbeigeführt haben soll. Seine unfassbare Tat wurde allerdings erst später, am Nachmittag öffentlich.

Um 10.53 Uhr war am Dienstag die Funkverbindung zu der Maschine mit der Flugnummer 4U 9525 abgebrochen.
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