Schwerverletzter gibt Rätsel auf
Aus der Region

Pressath. (wüw) Ein schwerverletzter 29-Jähriger beschäftigt seit Sonntagvormittag die Kriminalpolizei Weiden. Gegen 11 Uhr fand ein Zeuge den Mann in seiner Wohnung. Der Mann war bei Bewusstsein, ist außer Lebensgefahr und wird in einem Krankenhaus behandelt, meldet die Polizei. Ansonsten hält sie sich mit Auskünften zu den Hintergründen zurück. Es werde geprüft, ob eine Straftat vorliege, heißt es im Polizeibericht des Regensburger Polizeipräsidiums vom Montag. Selbst zur Art der Verletzung gab es keine Infos. Augenzeugen berichten, dass die Spurensicherung bis Montagmorgen in der Wohnung in der Schulstraße zugange waren.

Nackter Po ein Dorn im Auge

Amberg. (nt/az) Zwei selbst ernannte Sittenwächterinnen sind am Freitag auf frischer Tat ertappt worden, als sie sich mit einer Astsäge an einem Werbeplakat zu schaffen machten. Die leicht bekleidete Frau darauf war ihnen scheinbar ein Dorn im Auge. Wie die Polizei am Montag berichtet, waren die Frauen extra aus dem westlichen Landkreis und dem Landkreis Neustadt/WN angereist, um das untere Teil des Plakates, "auf dem der Allerwerteste zu sehen war", abzusägen. Eine Streifenbesatzung hinderte die 53-Jährigen bei der Vollendung ihres Werkes und nahmen sie vorläufig fest. Als Grund gaben die Täterinnen an, ihre 18-jährigen Kinder und andere Jugendliche vor derartigen Abbildungen schützen zu wollen. Die Frauen erwartet eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung. Die Höhe des Schadens ist unklar.

Kupferdiebe im Visier

Selb. (nt/az) Unbekannte haben an einer Gasleitung im früheren Amtsgebäude an der deutsch-tschechischen Grenze in Selb (Kreis Wunsiedel) manipuliert. Gegen 10 Uhr bemerkten nach Polizeiangaben vom Montag Anwohner den Gasgeruch. Daraufhin stellten die Feuerwehrleute am Gebäude eine erhöhte Gaskonzentration fest. Nach ausreichender Belüftung konnten die Einsatzkräfte das Haus betreten. Dabei stellten sie fest, dass Unbekannte an den Rohrleitungen manipuliert hatten und so das Gas zum Austreten brachten. Nach bisherigen Ermittlungen der Kripo Hof machten sich vermutlich Kupferdiebe an den Leitungen zu schaffen. Als sie bemerkten, dass Gas aus einem Rohr austrat, flüchteten sie. Die Polizei sucht nun Zeugen.

Schließfächer aufgebrochen

Marktredwitz. (nt/az) Kein Geld, dafür "für sie wertlose Sparbücher" - diese magere Beute haben Unbekannte bei Einbrüchen in Bankfilialen in Marktredwitz und Selb gemacht, wie die Polizei am Montag mitteilt. Offensichtlich auf der Suche nach Bargeld hebelten die Täter zwischen Freitag (16 Uhr) und Sonntag (10.45 Uhr) in Marktredwitz ein Tiefgaragenrolltor auf und brachen Schließfächer auf. Ein ähnlicher Fall ereignete sich in der Zeit von Freitag (18 Uhr) bis Montag (9.45 Uhr) in Selb. Diesmal verschafften sich die Einbrecher durch eine Glastür Zutritt zu den Schließfächern. "Bei den Einbrüchen entstand jeweils erheblicher Sachschaden", heißt es im Polizeibericht. Ob die Einbrecher mehr Beute machten, steht noch nicht fest.
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