Sechs Tote bei Zugunglück in New Yorker Vorort
Zug rammt Auto

Ein Pendlerzug bei New York hat an einem Bahnübergang ein Auto gerammt und die Fahrerin des Wagens getötet. Sechs weitere Menschen in dem voll besetzten Zug starben, wie US-Medien unter Berufung auf die Polizei berichteten. Zwölf Menschen seien verletzt worden, darunter auch der Lokführer.

Fernsehbilder zeigten das Autowrack und den ersten Waggon völlig ausgebrannt. "Das ist ein wirklich scheußlicher und brutaler Anblick", sagte Andrew M. Cuomo, Gouverneur des Bundesstaats New York, über die Szenerie am Unfallort in Valhalla, etwa 40 Kilometer nördlich von New York.

Die Fahrerin des Geländewagens hatte im späten Berufsverkehr am Dienstagabend mit ihrem Auto die Gleise überqueren wollen, als die Schranke auf das Dach des Wagen herunterging. Laut der "New York Times" stieg die Frau aus, um nachzusehen, was los war. Dann setzte sie sich wieder in ihren Jeep und fuhr nach vorne, woraufhin der Wagen auf den Gleisen steckenblieb und gerammt wurde. Der Zug habe das Auto noch rund 120 Meter mitgeschleift. Der vorderste Waggon und das Auto gerieten in Brand. Warum der Wagen auf den Gleisen stecken blieb und ob die Schranke sich bereits schloss, als die Frau auf den Bahnübergang fuhr, soll nun untersucht werden.
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