Seehofer plant ohne Söder und Aigner

CSU-Chef Horst Seehofer hat drei Jahre vor seinem geplanten Abschied den beiden offensichtlichsten Konkurrenten um seine Nachfolge eine Absage erteilt. Er präsentierte am Montag seine Überlegungen für ein Strategieteam, das sich mit den "großen Linien und großen Weichenstellungen" für die Bundestagswahl 2017 und die Landtagswahl 2018 beschäftigen soll. Nicht zu den breiteren Schultern des Strategieteams gehören Finanzminister Markus Söder und Wirtschaftsministerin Ilse Aigner.

Auch Innenminister Joachim Herrmann ist nicht dabei. Stattdessen will Seehofer seine künftig fünf Stellvertreter in der CSU-Spitze berufen. Das sind Manfred Weber, der Fraktionschef der Konservativen im Europaparlament, Landtagspräsidentin Barbara Stamm, Bundesagrarminister Christian Schmidt, der Augsburger Oberbürgermeister Kurt Gribl und Europagruppenchefin Angelika Niebler. Zudem seien unter anderem Landtagsfraktionschef Thomas Kreuzer und Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt mit dabei. (Seite 5)
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