Sehr verdächtige Begrünung
Aus aller Welt

Berlin.(dpa) Im Berliner Stadtteil Kreuzberg sind 700 Cannabis-Pflänzchen auf einer öffentlichen Grünanlage entdeckt worden. Ein Angestellter der Stadtreinigung meldete die "verdächtige" Bepflanzung nahe dem Kottbusser Tor am Montag der Polizei. Die 2 bis 40 Zentimeter großen Pflanzen, die zwischen Unkraut wucherten, hätten sich als Cannabis herausgestellt.

Ob sie den berauschenden Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) enthielten, sei noch unklar, sagte eine Polizeisprecherin. Laut Polizei ist möglich, dass jemand dort Hanf- samen ausgestreut hat. Die Pflanzen wurden von den Beamten ausgerissen und sollen vernichtet werden.

Mütze überführt "Brillen-Bande"

Neuss.(dpa) Ein aufmerksamer Handwerker hat laut Polizei eine Bankräuber-Bande überführt. Die "Brillen-Bande" beging seit Oktober mindestens 19 Überfälle in fünf Bundesländern. Mit Brille und Perücke verkleidet suchten die Räuber Bankfilialen in Autobahnnähe heim. An einem Fluchtweg habe ein Handwerker gearbeitet, der auf der Ladefläche seines Lkws eine Mütze fand - mit der entscheidenden DNA-Spur.

Mord am Fjord: Ehemann schuldig

Stavanger.(dpa) Im Fall des Mordes an einer Deutschen an einem Fjord hat ein norwegisches Gericht den Ehemann für schuldig befunden. Die Richter kamen am Montag im Berufungsprozess zum Schluss, dass der 35-Jährige seine Frau vor ihrem Tod auch vergewaltigte. Das bestreitet der deutsche Auswanderer.

Im ersten Prozess hatte der Mann zugegeben, die Frau erwürgt und ihre Leiche in 70 Metern Tiefe im Lyse-fjord versenkt zu haben. Dafür war er zu 21 Jahren Haft verurteilt worden. Nach Überzeugung der Richter handelte er aus Eifersucht.
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