Seltenes Nashorn gestorben

Nach dem Tod von "Nola" ist "Sudan" (im Bild) eines von nur noch drei Nördlichen Breitmaulnashörnern auf der Welt. Das letzte Männchen seiner Art wird im "Ol Pejeta"-Reservat 24 Stunden am Tag von schwer bewaffneten Wildhütern bewacht. Würden Wilderer ihn erschießen, wäre seine Rasse ausgestorben. Bild: dpa
Nun gebe es auf der ganzen Welt nur noch drei Exemplare: Im Zoo von San Diego ist ein extrem seltenes Nashorn gestorben. Das Nördliche Breitmaulnashorn "Nola" (41) gehörte zu den letzten lebenden Tieren seiner Art, wie der Zoo am Sonntag mitteilte. Die genaue Todesursache wurde nicht erwähnt. Vor Monaten hatten Tierärzte Nola wegen eines Hüftleidens operiert. Der Zoo von San Diego in Kalifornien arbeitet nach eigenen Angaben mit dem Ol-Pejeta-Tierreservat in Kenia zusammen, um weiße Breitmaul-Nashörner nicht aussterben zu lassen. Erst im Juli war in einem Zoo in Tschechien ein Nördliches Breitmaulnashorn gestorben. Es gilt als seltenstes Großsäugetier der Welt und als unmittelbar vom Aussterben bedroht. Es war ursprünglich in einem Gebiet vom Kongo über Uganda und den Sudan bis hinein in den Tschad verbreitet. Der Bestand des Südlichen Breitmaulnashorns ist hingegen nach Angaben der Umweltorganisation WWF nach Schutzmaßnahmen inzwischen wieder auf über 20 400 Tiere gewachsen.
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