Sinkende Flüchtlingszahlen, keine Trendwende

Die Zahl der in Deutschland ankommenden Flüchtlinge ist in den vergangenen Tagen gesunken - von einer Trendwende wollen Politik und Behörden aber nicht sprechen. Im Schnitt seien zuletzt rund 3500 Menschen am Tag gezählt worden, vor knapp einer Woche noch mehr als 6000, sagte ein Sprecher des Bundespolizeipräsidiums am Mittwoch in Potsdam. Ein Grund dafür könne stürmisches Wetter rund um Griechenland gewesen sein. Dass die Zahlen wieder steigen, sei nicht auszuschließen. "Es gibt keinen Grund zur Entwarnung", sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) der Zeitung "Die Welt" (Donnerstag). Die meisten Migranten reisten in den vergangenen Monaten über die Balkan-Route nach West- und Nordeuropa. (dpa)
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