Situation für Flüchtlinge und Bundespolizei zugespitzt
Warten bei Hitze, Sturm und Regen

Symbolbild: dpa
Passau. (dpa/lby) Der anhaltend große Andrang von Flüchtlingen hat bei der Bundespolizei in Passau für zum Teil untragbare Zustände gesorgt. So warten neu aufgegriffene Flüchtlinge stundenlang bei Hitze, Sturm und Regen im Freien oder unter einem provisorischen Unterstand.

In der Vorwoche war die Registrierungsstelle der Bundespolizei aus einer großen Halle in Passau auf das Gelände des THW umgezogen. Dort steht nur ein kleines Gebäude für Familien zur Verfügung, der Großteil der Flüchtlinge muss unter einem Carport ausharren, bis sie registriert werden. «Diese Einrichtung ist für maximal 80 Personen vorgesehen, die nur bis zu drei Stunden bleiben sollten. Es kommen derzeit täglich aber mehr als 500 hierher. Daher dauert die Bearbeitung bis zu einem halben Tag», sagte am Montag der Sprecher der Bundespolizeiinspektion Freyung, Frank Koller.
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