Söders Sorgen

Söders Sorgen Finanzminister Markus Söder fürchtet weder Freund noch Feind. Den größten Bammel hat er vor sich selbst. Das ließ er mit Blick auf den Maibock-Anstich am Mittwoch im Hofbräuhaus wissen, wo er wieder eine kabarettistische Rede halten will. Am schärfsten wolle er da mit sich selbst ins Gericht gehen, kündigte er an. Die Messlatte hat er in den vergangenen Jahren hoch gelegt, da war allerdings sein Chef Horst Seehofer Hauptziel seines Spotts. Für diesen erfand er eine neue Bi
Finanzminister Markus Söder fürchtet weder Freund noch Feind. Den größten Bammel hat er vor sich selbst. Das ließ er mit Blick auf den Maibock-Anstich am Mittwoch im Hofbräuhaus wissen, wo er wieder eine kabarettistische Rede halten will. Am schärfsten wolle er da mit sich selbst ins Gericht gehen, kündigte er an. Die Messlatte hat er in den vergangenen Jahren hoch gelegt, da war allerdings sein Chef Horst Seehofer Hauptziel seines Spotts. Für diesen erfand er eine neue Biersorte, den "eiskalt gehopften Hallodri", auch gab er Interna vom Kabinettstisch preis: "Unsere Sorge ist nicht, wann er aufhört, unsere Sorge ist, ob er überhaupt irgendwann aufhört." Einen Textbaustein für die heurige Rede lieferte dieser Tage ein CSU-Abgeordneter: "Unsere Sorge ist nicht, wann Söder Ministerpräsident wird, unsere Sorge ist, dass er es wird." (jum)

Müllers Mahlzeit

Der Landtag ist die Volksvertretung der Bayern. Demnächst werden sich die Abgeordneten um weitere Völker kümmern müssen - Bienenvölker nämlich. Auf dem Gelände des Maximilianeums werden im Mai mehrere Bienenkästen aufgestellt. Die Idee dazu kam - angestoßen durch die bundesweite Aktion "Deutschland summt" - von der SPD-Agrarpolitikerin Ruth Müller . "Mit etwas Glück und Bienenfleiß gibt es also bald Landtagshonig", dichtete Parlamentssprecher Anton Preis . Die Bienen werden dafür weit fliegen müssen. Denn nach vielen Anbauten gibt es im Landtagsrondell kaum noch Grünflächen, geschweige denn Blütenpflanzen. (jum)

Von Brunns Bier

Nach Ansicht des SPD-Abgeordneten Florian von Brunn ist Bayerns Bier in Gefahr. Er warnt vor Mikroplastik, das über das Trinkwasser in den Gerstensaft gelangen könnte. Tonnenweise und mit bloßem Auge nicht sichtbar schwimmen die Miniteilchen schon in Bayerns Flüssen, in Trinkwasserbrunnen wurden sie aber bisher nicht entdeckt. Trotzdem forderte von Brunn, den Einsatz von Mikroplastik zumindest in Kosmetikartikeln zu verbieten. Die CSU sah dafür keinen Anlass. Von Brunns These der Teilchenwanderung von der Shampoo- in die Bierflasche sei wissenschaftlich nicht belegt. (jum)
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