Software sucht nach Attentäter

Thailand hat die USA um Hilfe bei der Untersuchung des schwersten Bombenanschlags in der Geschichte Bangkoks gebeten. Regierung und Polizei sprechen zwar von "deutlichen Fortschritten" bei den Ermittlungen, doch konnten sie bis Freitag weder Erkenntnisse über den mutmaßlichen Bombenleger noch die Hintergründe der Tat vorlegen. Die Polizei verdreifachte die Belohnung für Hinweise auf den Hauptverdächtigen, der kurz vor der Explosion am Tatort einen Rucksack abstellte. Sie vermutet, dass darin die Bombe war, die am Montagabend 20 Menschen in den Tod riss und mehr als 120 verletzte. Thailand werde die USA um Software bitten, mit der Gesichter erkannt werden können, hieß es. Damit sollen tausend Stunden Videos aus Überwachungskameras in Bangkok untersucht werden, um dem Verdächtigen auf die Spur zu kommen.
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