Sommer 2013:
Drohnen-Chronik

Es werden Pläne bekannt, Drohnen vom Typ "Hunter" in zwei Luftkorridoren zwischen den Truppenübungsplätzen Grafenwöhr und Hohenfels zu überführen.

November 2013: Die Bundesregierung teilt dem Neumarkter Bundestagsabgeordneten Alois Karl (CSU) mit, dass sie für Drohnenflüge noch keine Genehmigung erteilt habe. Deutschland poche zudem darauf, dass US-Streitkräfte keine Luftbilder aufnehmen.

Dezember 2013: Viele Oberpfälzer gehen auf die Barrikaden. In Amberg gründet sich eine Bürgerinitiative gegen die Flüge. Die Gemeinde Ursensollen (Kreis Amberg-Sulzbach) hat Protest bei der Staatsregierung eingelegt.

Januar 2014: Der Landrat von Amberg-Sulzbach, Richard Reisinger, lehnt dauerhafte Flugkorridore für US-Drohnen ab.

Februar 2014: Bei Vilseck (Kreis Amberg-Sulzbach) überfliegt eine Drohne die Grenze des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr. Sie schwebt in geringer Höhe über einem Wohngebiet in Sorghof. Anwohner hören und sehen das Fluggerät.

August 2014: Die US-Armee gibt bekannt, außerhalb der Truppenübungsplätze auf Drohnenflüge zu verzichten. Das US-Heer will mit dem Verzicht auf die Überführungsflüge die Sorgen der Oberpfälzer ernst nehmen. (räd)
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