Sommerserie: Freizeitpark Schloss Thurn
Spaß und Action am Wasserschloss

Hoch hinaus dürfen große und kleine Abenteuerer: Äußerst großzügig dimensioniert ist der Spielplatz mit großem Klettergerüst, vielen Rutsch- und Spielmöglichkeiten. Und selbst die Kleinsten haben noch viel Freude dran, im Sand zu buddeln.
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Deutschland und die Welt
25.08.2011
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Gleich hinter dem Eingang bekommen die Besucher einen Vorgeschmack, was sie den ganzen Tag über erwartet: Per Handschlag begrüßt ein lebensgroßer Dinolino die kleinen Gäste von Schloss Thurn oder winkt ihnen. Er verspricht, was der Freizeitpark hält: Spiel, Spaß und Abenteuer.

Zahlreiche Besucher drängen in den Park von Schloss Thurn, mit Kindern an der Hand, Buggys, Kinder- und Bollerwagen. Vorbei an einer 400 Jahre alten Eiche und am Weinberg führt der Weg ins Märchenland. Fasziniert stehen die kleinen Kinder vor den Mini-Häuschen und knipsen per Kippschalter Dornröschen & Co an.

Während die fast vierjährige Luisa fasziniert der Geschichte lauscht und zusieht, wie sich die Figuren hinter der Glasscheibe bewegen, drängt es ihren großen Bruder weiter: Mit seinen acht Jahren legt Julian mehr Wert auf actionreichere Aktivitäten. Und sein Papa muss nach rasanter Fahrt im Disco-Scooter noch in die Wildwasserbahn. Als Erwachsener steigt man mit wackeligen Knien und einem flauen Gefühl im Magen aus - spritzendes Wasser ist definitiv das kleinere Übel...

Weiter geht's zur Westernstadt, wo sich in der Arena Ritter und Cowboys Schwertkämpfe liefern, rassige Pferde und waghalsige Stunts vorführen. Luisa zieht es vor, Pferden auf andere Art zu begegnen, bei einer Kutschfahrt und als kleines Burgfräulein auf den Karussell-Pferdchen von Ritter Georgs Knappenschule. Die Familie ist zum ersten Mal in Schloss Thurn, einem Freizeitpark, der von Amberg aus mit dem Auto in etwa einer Stunde zu erreichen ist. Ein weitläufiges Areal, eine schöne Parklandschaft, viele Fahrgeschäfte, reichlich schattenspendende Bäume und ein riesiger Spielplatz: Den Kindern, aber auch den Erwachsenen wird es überhaupt nicht langweilig.
Nach der Dino-Familienachterbahn, die ganz schön schräg in den Kurven liegt, ist der Gang durch den Streichelzoo das Richtige, um sich vom Adrenalin-Kick zu erholen: Ziegen lassen sich kraulen und Ponys die Mähne wuscheln. Die Trampeltiere recken ihre Köpfe gierig nach einer Breze, die ein Kind vor dem Gehege verspeist, das Rotwild döst in der Sonne, lässt sich von der über die Köpfe hinweg düsenden Schwebebahn die Siesta nicht vermiesen.

Klar, dass bei einem Wasserschloss Wasser ein großes Thema ist. Per Tretboot geht's auf dem See um die Fontäne, mit dem Ruderboot um das prächtige Schloss. Wer selbst steuern mag, setzt sich ins Bumper-Boat, wer sich über das Wasser schippern lassen will, steigt ins Drachenboot. Während der Nachwuchs noch genügend Energie für die Hüpfburg hat, chillen die Eltern bei entspannender Musik auf der Liegewiese. Und Julian ist so begeistert, dass er spontan beschließt: "Da fahren wir in den Ferien nochmal hin." Aber: Da haben die Eltern ein Wörtchen mitzureden...
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