Sorge um Soldaten im Irak

Ein deutscher Soldat weist Peschmerga in die Handhabung des Maschinengewehres MG3 auf einer Schießanlage in der nordirakischen Stadt Erbil ein. Bild: Bundeswehr/Florian Räbel
(KNA/paa) Die Bundeswehr warnt nach Informationen von "Spiegel Online" wegen der Ausweitung der Ausbildungsmission im Nordirak vor Anschlägen des "Islamischen Staats" (IS) auf deutsche Soldaten. In einem als Verschlusssache eingestuften Lagebild von Ende Februar heißt es: "Bei aufwachsender Präsenz deutscher Soldaten muss von einem erhöhten Risiko terroristischer Anschläge ausgegangen werden". Die Lage in der Stadt Erbil wird als "angespannt" beschrieben.

Vor der Verstärkung der Mission habe es "keine Hinweise auf eine zielgerichtete Bedrohung" der Deutschen gegeben, so das Papier. Da die Bundeswehr nun jedoch sichtbarer werde, steige die Gefahr. Geführt wird der Einsatz von Oberst Jochen Schneider, stellvertretender Kommandeur der Panzerbrigade 12 "Oberpfalz" in Amberg. Mit ihm sind derzeit 29 Bundeswehrsoldaten in Erbil. Laut Mandat soll die Zahl auf bis zu 100 aufwachsen.
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