Sparkassentag: Weniger Filialen

Die Niedrigstzinsen drücken den Ertrag, und immer mehr Kunden ziehen das Online-Banking der klassischen Geschäftsstelle vor: An "zeitgemäßen Strukturen" führt auch für die Sparkassen in Bayern kein Weg vorbei. Daran ließ am Donnerstag beim Sparkassentag in Hof Verbandspräsident Ulrich Netzer keinen Zweifel. "Es wird bis zum Ende des Jahrzehnts sicherlich nicht bei den derzeit 71 selbstständigen Sparkassen in Bayern bleiben", erklärte Netzer auf Nachfrage unserer Zeitung. Er erwartet eine "deutliche Verminderung" ihrer Zahl. Der Sparkassen-Präsident verwies auf die häufig noch unterschiedlichen Grenzen von Sparkassen, Wirtschaftsräumen und Landkreisen. Der Obmann der bayerischen Sparkassen, Walter Strohmaier, sprach von "knackigen Herausforderungen". Die künftige "Geschäftsstellen-Optimierung" richte sich nach dem Verbraucher-Verhalten, nicht nach der Popularität. (Seite 19)
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