Spezialkräfte: Gerüchte über Bewaffneten sorgten für Aufregung - Offenbar Fehlalarm
Großeinsatz in Kölner Schule

Fehlalarm. Bild: dpa
Ein Notruf aus einer Kölner Schule hat einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst - und sich später als Fehlalarm erwiesen. Das Gymnasium mit rund 950 Schülern wurde am Montagmittag geräumt. Schüler hatten berichtet, ein dunkel gekleideter Mann habe einen Gegenstand in der Hand gehabt, der wie eine Waffe aussehe. Daraufhin hatte die Schulleitung einen Notruf abgesetzt.

Ein Spezialeinsatzkommando durchsuchte zwei Stunden lang das Gebäude. "Wir haben keine verdächtige Person angetroffen und auch keine verdächtigen Gegenstände gefunden. Wir müssen von einem Fehlalarm ausgehen", sagte ein Polizeisprecher.

Die Polizei war mit mehreren hundert Einsatzkräften vor Ort. In sicherer Entfernung des weiträumig abgesperrten Geländes warteten die Schüler mit ihren Lehrern auf eine Entwarnung. Zahlreiche Eltern eilten herbei. Es habe Verunsicherung, aber keine Panik gegeben, berichteten Polizei, Lehrer und Schüler. Neben Dutzenden Streifen- und Einsatzwagen standen auch Rettungswagen bereit. Ein Hubschrauber kreiste über der Innenstadt.
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