Spiele der Sozis

Spiele der Sozis SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher hat einigen Kollegen Spieletipps für die Sommerferien gegeben. Nachdem es bei Regierungschef Horst Seehofer zuletzt mit Maut und Betreuungsgeld nicht so rund gelaufen sei, empfahl er diesem das Spiel "Da ist der Wurm drin". Für den gerne mal schmutzelnden Finanzminister Markus Söder hat er "Mogel-Motte - schummeln erlaubt" gefunden und für CSU-Fraktionschef Thomas Kreuzer , dessen Blutdruck rasch und heftig steigt, d
SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher hat einigen Kollegen Spieletipps für die Sommerferien gegeben. Nachdem es bei Regierungschef Horst Seehofer zuletzt mit Maut und Betreuungsgeld nicht so rund gelaufen sei, empfahl er diesem das Spiel "Da ist der Wurm drin". Für den gerne mal schmutzelnden Finanzminister Markus Söder hat er "Mogel-Motte - schummeln erlaubt" gefunden und für CSU-Fraktionschef Thomas Kreuzer , dessen Blutdruck rasch und heftig steigt, das beruhigende "Angelspiel". Dort sei auch das "Fischen am rechten Rand" ausnahmsweise erlaubt. Innenminister Joachim Herrmann ging zwar leer aus, hatte für Rinderspacher aber dennoch einen Tipp für heiße Sommertage. "Gehen Sie baden", meinte er doppeldeutig. (jum)

Ruf der Runde

Für die launigen Schlussworte war das Plenum wieder gut besucht. Zuvor aber klafften mitunter riesige Lücken, vor allem in den Reihen der CSU. Am Dienstag versuchte Vizepräsident Reinhold Bocklet sogar, die Eröffnung der Tagung hinauszuzögern, weil seine Parteifreunde en masse fehlten. Alterspräsident Peter Paul Gantzer (SPD) mit seinen 37 Jahren Parlamentserfahrung ahnte, dass der CSU-Absenz selbst mit Geschäftsordnungsanträgen nicht beizukommen gewesen wäre. Deshalb stimmte er spontan einen Sprechchor an: "CSU - wo bist du?", rief er durch den Saal, immer mehr Oppositionelle skandierten schließlich mit. Die Rufe verfehlten ihre Wirkung nicht. (jum)

Wohl der Wehren

Die Floriansjünger sollen jünger werden. Das fordert Susann Biedefeld (SPD). Sie hat einen Gesetzentwurf eingebracht, der zum Ziel hat, dass Kinder künftig schon mit 10 und nicht erst mit 12 Jahren aktives Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr werden dürfen. Weil immer mehr Wehren Nachwuchsprobleme haben, soll die Absenkung des Eintrittsalters den Dienst an der Spritze für Kinder attraktiver machen. Denn mit 12, so hat Biedefeld festgestellt, sind die meisten Kids im Sportverein oder sonstwo engagiert. Obwohl alle anderen Bundesländer ihre Feuerwehren schon für unter 12-Jährige geöffnet haben, ist die CSU skeptisch. Die will jetzt erst einmal prüfen. (jum)
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