Splitter aus dem Eslarner Marktrat

Rektorin Bianca Ederer erläuterte im Marktrat ihre Vorstellungen von der Ausbildung der Kinder in Eslarn. Bild: bey
Der Markt will im ehemaligen Schulgarten eine Streuobstwiese mit 15 Bäumen anlegen. Die Pflanz- und Nebenarbeiten übernimmt das Bayerische Landesamt für Landwirtschaft, die Bäume schafft der Markt auf seine Kosten an.

Im Rahmen der Ausbildung der Landschaftspfleger sucht das Bayerische Landesamt für Landwirtschaft Flächen für derartige Zwecke, berichtete Bürgermeister Reiner Gäbl. Der ehemalige Schulgarten sei für diese Idee bestens geeignet. Diese Idee wurde auch mit der Rektorin Bianca Ederer abgesprochen.

Dem Antrag auf Verlängerung der wasserrechtlichen Erlaubnis einer Weiheranlage durch Josef und Waltraud Rupprecht stimmte der Marktrat zu.

Der Jahresabschluss 2014 des Wasserwerk-Photovoltaik Eslarn mit einer Bilanzsumme von 3 725 575 Euro und einem steuerrechtlichen Verlust von 63 623 Euro wurde einstimmig festgestellt. Gäbl versicherte, dass der Verlust keine Auswirkungen auf die Verbrauchsgebühren habe.

Geschäftsleiter Georg Würfl hatte den Jahresantrag 2016 für die Städtebauförderung für den Marktrat auf vier Seiten zusammengefasst. Eine sehr gute Leistung, wie der Rathauschef konstatierte. In dem Antrag sind erneut das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept, das Seniorenzentrum am Tillyplatz mit Außenanlagen, das Neuordnungskonzept Tillyplatz, das Kommunbrauhaus und der Ausbau der Brennerstraße enthalten. Die förderfähigen Kosten für 2016 belaufen sich auf 530 000 Euro.

Der Bürgermeister informierte, dass derzeit in Eslarn 44 Flüchtlinge untergebracht sind, was einem prozentualen Anteil von 1,63 gegenüber der Gesamtbevölkerung entspricht. Nachdem sich das Landratsamt 20 weitere Wohneinheiten gesichert hat, steigt die Zahl der Flüchtlinge auf 64. Das entspricht 2,37 Prozent der Gesamtbevölkerung. (bey)
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