Sportverein kann sich bei der Renovierung des Sportheims auf viele Helfer verlassen - ...
Von oben bis unten voll Staub

Störnstein. (arw) Der Sportverein ist bei der Sanierung des Sportheim bis jetzt voll im Plan. Diplomingenieur Konrad Schell, der als Ruheständler und Fachmann auf der Baustelle als "Oberbauleiter" fungiert, erhielt von Vorsitzendem Harald Bulligan nur lobende Worte.

Bulligan unterstrich, dass sich der SV durch die Planung von Günther Schedl eine größere Summe spare. "Bei der zweijährigen Planungsphase hätte uns kein Architekt mitgespielt." Bulligan ist sicher, dass der SV bald ein Schmuckstück haben werde.

Laut Schell, der regelrecht ins Schwärmen kommt, soll die Maßnahme am 6. April abgeschlossen sein. "Es war schon eine Knochenarbeit, was da auf uns zugekommen ist." Neun Schuttmulden mit Abbruchmaterial seien angefallen. Der Siedlerbund half mit Gerätschaften aus. Harald Scheck organisierte die Fahrzeuge, Geräte und Werkzeuge, und das alles kostenlos.

"Bei den Abbrucharbeiten waren die freiwilligen Helfer wie Mühlenarbeiter voll mit Staub", schmunzelt Schell. Jetzt sei die Haustechnik an der Reihe. Vom Elektriker über Spengler bis zum Heizungsmonteur, vom Fliesenleger bis zum Fenstersetzer, es gibt noch viel zu tun. Es muss noch verputzt und der Estrich verlegt werden. "Wir müssen das in zwei Monaten schaffen", fordert Schell.

Zu den Arbeitsdiensten kämen immer mindestens zehn Mann. Was Schell besonders überrascht, sind die vielen jungen Leute. Die 52 Personen, die bisher geholfen haben, erbrachten 1188 Stunden Eigenleistung.

Die Gesamtkosten werden mit 120 000 Euro beziffert. Von der Gemeinde erhält der SV einen festen Zuschuss von 22 000 Euro, und vom BLSV wird mit 24 000 Euro gerechnet. Aber der Sportverein benötigt weitere Spenden. So hatte Hauptkassiererin Renate Merdan die Idee, eine Bausteinaktion ins Leben gerufen. Die Bausteine gibt es für 10, 50 und 100 Euro zu erwerben.

In den nächsten Tagen werden der Ehrenvorsitzende Anton Wendl und Merdan gemeinsam von Haus zu Haus ziehen, um möglichst viele Bausteine zu verkaufen. Die Bausteinbelege können beim Finanzamt als Spendenquittung geltend gemacht werden. Die Bausteine sind fortlaufend nummeriert.
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