Stabwechsel bei der Blaskapelle

Die neue Führungsspitze der Blaskapelle Thanhausen mit (stehend, von links) Roland Heldwein, Uwe Franz, Tobias Schwamberger, Michael Heldwein jun., Dieter Dendorfer und Bürgermeister Alfred Stier sowie (sitzend, von links) Markus Schüßler, Toni Freundl, Klaus Sladky und Alexander Franz. Bild: hfz

Unter neuer Führung steht die Blaskapelle Thanhausen: Klaus Sladky übernahm das Amt des Vorsitzenden von Alexander Franz, der wiederum die Nachfolge von Dirigent Peter Beer antrat. Letzterer zog sich nach 26 Jahren zurück, um einen Generationswechsel einzuläuten.

Alexander Franz bezifferte die Zahl der Mitglieder eingangs auf 310, wobei sich 23 als aktive Musiker einbringen. In seinem Rückblick bedankte er sich bei den zahlreichen Spendern beim Neujahrsanspielen. Ein weiterer Höhepunkt sei die Einweihung der zusammen mit der Feuerwehr genutzten Garagen gewesen. Weiter hob Franz das Open-Air und den Ernst-Mosch-Abend hervor. Eine Neuauflage dieses erfolgreichen Abends sei auch heuer geplant. Zwei junge Mädchen befänden sich derzeit in der musikalischen Ausbildung. Franz betonte, dass sich interessierte Kinder oder Jugendliche jederzeit bei der Blaskapelle melden könnten, um ein Instrument zu erlernen. Dieses Engagement bei der Ausbildung von Jugendlichen hat die Stadt Bärnau mit der Verleihung des Jugendförderpreises 2014 gewürdigt.

Intakte Truppe

Nach dem Kassenbericht von Toni Freundl trat der scheidende Dirigent Peter Beer an das Rednerpult und erinnerte an eine Saison mit vielen Terminen. Insgesamt seien die Musiker bei 34 Veranstaltungen aufgetreten. Nicht zufrieden zeigte sich Beer mit dem Probenbesuch. Von der Kritik nahm er einige Musiker aus, die wegen ihrer Schichtarbeiten nicht immer hätten teilnehmen können. Schließlich erklärte Beer, dass es nach insgesamt 26 Jahren an der Zeit sei, einen Generationswechsel einzuläuten. Dies habe sich angeboten, weil viele junge Musiker in der Blaskapelle aktiv seien. Er übergebe eine homogene und intakte Truppe, die sehr gut ausgebildet sei, so Beer. Nach den Wahlen (siehe Kasten) richteten die einzelnen Vertreter der Vereine das Wort an die neuen Verantwortlichen und wünschten sich weiter eine gute Zusammenarbeit. Bürgermeister Alfred Stier überreichte eine Spende für ihre hervorragende Jugendarbeit. Der Kreisvorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes, Dieter Dendorfer, lobte die hervorragende Zusammenarbeit in den letzten Jahren.

In seiner ersten Amtshandlung ernannte der neue Vorsitzende Klaus Sladky den langjährigen Dirigenten Peter Beer zum Ehrendirigenten. Die Überreichung der Urkunde umrahmten die Musiker mit zwei böhmischen Liedern.
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