Stadt Schnaittenbach ehrt vier Persönlichkeiten mit Bürgermedaillen in Gold und Silber
Besonderes geleistet

Schnaittenbach. (ads) Es sind die höchsten Auszeichnungen, die die Stadt zu vergeben hat: Bürgermedaillen in Gold und Silber gingen an vier Persönlichkeiten, die sich für das Gemeinwohl von Schnaittenbach engagiert und etwas ganz Besonderes für die Kommune geleistet haben. Die Auszeichnungen gehen an Bürger, die die Wirtschaft der Stadt gestärkt, im Sozialen Herausragendes geleistet oder ehrenamtliches Engagement über das übliche Maß hinaus gezeigt haben.

Maria Felicitas Stecher-Wandlwurde mit der Bürgermedaille in Gold geehrt, eine Auszeichnung, die derzeit lediglich zwei weitere lebende Schnaittenbacher für sich in Anspruch nehmen können. Die Geehrte war an der Entwicklung des Unternehmens Kerb-Konus in der Oberpfalz ab 1945 und den Bezug des neuen Betriebsgebäudes in Schnaittenbach maßgeblich beteiligt. Der Aufbruch dieser Firma im Zeitalter des Wirtschaftswunders war ein gutes Argument für die Erhebung des Marktes Schnaittenbach zur Stadt.

Bärbel Grützner erhielt die Bürgermedaille in Silber. Sie ist sehr engagiert beim TuS Schnaittenbach. 1989 übernahm sie den Vorsitz der damals neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF). Drei Wahlperioden war sie Stadträtin, zwölf Jahre davon SPD-Fraktionsvorsitzende. Grützner wirkte maßgeblich an der Verwirklichung einer Vielzahl kommunaler Einrichtungen mit. Gerade im sozialen Bereich setzte sie Zeichen, denn 25 Jahre unterstützte sie Marianne und Josef Hartmann bei der Ausrichtung des alljährlichen Behindertenfests, zeichnet seit fünf Jahren selbst für diese Veranstaltung verantwortlich. Dieses Engagement wurde 2008 mit der kommunalen Dankurkunde gewürdigt.

Ernst Piehler bekam die Bürgermedaille in Silber für seinen großen persönlichem Einsatz um die Belange der vormaligen Gemeinde Kemnath. Als Sohn des damaligen Bürgermeisters Ernst Piehler trieb er die Verwirklichung vieler Einrichtungen und Ideen voran. Als Förderer aller Kemnather Vereine liegen ihm drei Gruppierungen ganz besonders am Herzen: die Feuerwehr Kemnath, deren Kommandant er 25 Jahre lang war, die Abteilung Fußball des SV Kemnath und das Buchbergecho, dessen Gründungsmitglied er überdies ist.

Günter Schlögl war der Dritte im Bunde, dem die Bürgermedaille in Silber verliehen wurde. Seine Hilfsbereitschaft in vielen Bereichen des Privat- und Vereinslebens, vor allem in seinem Ort Holzhammer, zeichnen Günter Schlögl bis heute ganz besonders aus. Schlögls Engagement gilt vor allem der Feuerwehr Holzhammer, deren Jugendgruppe er gründete. Die Wehr ernannte ihn 2008 zum Ehrenkommandanten.
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