Stadtbier

Stadtbier Unter den Fittichen des Gartenamts wachsen und gedeihen die stadteigenen Weinstöcke in Winzer. Jedes Jahr wird aus den Trauben der Stadtwein "Salutaris" gekeltert, in dessen Genuss allerdings nur all jene kommen, die entweder Gast eines städtischen Empfangs sind, oder aber ihren 90. Geburtstag feiern. Mit dem Bau des Museums der Bayerischen Geschichte könnte sich dem Wein nun eine weitere Regensburger Spezialität anschließen. Im Zuge des Neubaus soll nämlich auch das Areal rund um das Museum
Unter den Fittichen des Gartenamts wachsen und gedeihen die stadteigenen Weinstöcke in Winzer. Jedes Jahr wird aus den Trauben der Stadtwein "Salutaris" gekeltert, in dessen Genuss allerdings nur all jene kommen, die entweder Gast eines städtischen Empfangs sind, oder aber ihren 90. Geburtstag feiern. Mit dem Bau des Museums der Bayerischen Geschichte könnte sich dem Wein nun eine weitere Regensburger Spezialität anschließen. Im Zuge des Neubaus soll nämlich auch das Areal rund um das Museum umgestaltet werden. Im Gespräch ist dabei unter anderem ein Hopfengarten am Schwanenplatz. Damit wäre dann auch schon der Grundstein für ein mögliches Stadtbier gelegt. Bleibt nur noch die Frage, ob der Hopfen mitten in der Innenstadt - umgeben von neugierigen Touristen und übermütigen Nachtschwärmern - genauso gut gedeiht, wie der Wein am Stadtrand. (ehi)

Sitzordnung

Am Montag fand im großen Hörsaal des Regensburger Uniklinikum die vierte Bayerische Verkehrssicherheitskonferenz von Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann statt. In seiner Begrüßungsrede hob Prof. Oliver Kölbl , der ärztliche Direktor des Klinikums, die für ihn irritierende Farbdominanz im Raum hervor. Es sei ungewöhnlich soviel Grün zu sehen, wo doch normalerweise Weiß dominiere. Kölbl spielte damit auf die Vielzahl von Polizisten an, die in ihrer grünen Dienstuniform dort saßen, wo normalerweise Medizinstudenten in ihren Kitteln sitzen. Trotzdem gebe es aber zwischen beiden Gruppen eine Verbindung: "Grün ist zuständig, damit es im Straßenverkehr funktioniert. Weiß ist zuständig, wenn es nicht funktioniert hat." (ehi)

Seelenbalsam

Von 10. Mai bis 15. August 2016 wird in Regensburg die zentrale Ausstellung zum 800-jährigen Jubiläum des Dominikanerordens zu sehen sein. Unterstützt wird diese unter anderem von Bischofshof, einer der drei Regensburger Traditionsbrauereien. Während einer Pressekonferenz erklärte Bischofshofdirektor Hermann Goß , was die Brauerei und Orden noch gemeinsam haben - nämlich das Bier. So haben die Dominikanerinnen während ihrer Zeit im Kloster Adlersberg auch ihr eigenes Bier gebraut. Heute schmecke das dunkle Bier aus den Dominikanerklöstern immer noch sehr gut, betonte auch Kulturreferent Clemens Unger , der gleich noch einen weiteren Tipp hatte: Eine Spezialität der Dominikanerinnen vom Heiligen Kreuz in Regensburg sei der Kräuterbalsam, der zum Beispiel dann helfe, wenn man zu viel gegessen habe. (ehi)
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