Städte hoffen auf eigenes Ermittlerteam beim "Tatort"
Warten auf die Zusage

Das Rennen um das neue "Tatort"-Ermittlerteam im Südwesten geht weiter. Zwar wird ab September in Freiburg ein neuer "Tatort" gedreht, doch die anderen Bewerberstädte hoffen noch immer, dass sie den endgültigen Zuschlag bekommen. Es habe noch keine definitive Antwort des Südwestrundfunks (SWR) auf die Bewerbung aus Karlsruhe gegeben, sagte ein Sprecher der Stadt.

Auch Heidelberg und Mannheim, die gemeinsam für einen "Tatort" Rhein-Neckar angetreten sind, haben noch nichts vom SWR gehört. Wenn es nicht klappen würde, wäre das natürlich schade, sagte ein Sprecher der Stadt Heidelberg.

Nach dem Aus für den Konstanzer "Tatort", der rund um den Bodensee spielt, haben sich mehrere Städte im Südwesten beworben - sie wollen neuer Standort für die ARD-Krimireihe werden. Der SWR gab bekannt, dass Heike Makatsch in Freiburg "Tatort"-Kommissarin wird. Geplant sei aber nur ein Special, kein dauerhaftes Ermittlerteam, hieß es.

Der SWR ist mit zwei Ermittlerteams in Baden-Württemberg und einem in Rheinland-Pfalz einer der größten Produzenten der ARD-Krimireihe. Er sendet jeweils zwei "Tatort"-Folgen jährlich aus Stuttgart, Ludwigshafen und Konstanz am Bodensee. Vom "Tatort" aus Konstanz mit Eva Mattes soll es nur noch zwei Folgen geben, 2016 ist dann Schluss.
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