Starke Einschränkungen im Personenverkehr
Rekordstreik bei der Bahn

Bild: dpa
München. (dpa/lby) Der viertägige Rekordstreik der Lokführer-Gewerkschaft GDL führt seit dem frühen Donnerstagmorgen auch zu Ausfällen im Personenverkehr der Bahn in Bayern. Im Freistaat fielen in den ersten Stunden des Streiks laut Bahnangaben rund 50 Prozent der Regionalzüge aus. Seit 2 Uhr haben die Lokführer ihre Arbeit niedergelegt. «Wir haben wie geplant auf Ersatzfahrpläne umgestellt», sagte ein Bahn-Sprecher in München. Die S-Bahnen in der Isarmetropole und in Nürnberg fahren auf allen Linien im Stundentakt, die S8 zum Münchner Flughafen alle 20 Minuten.

Im Güterverkehr stehen die Züge schon seit Mittwoch (15 Uhr) still. Der Streik soll bis Montagmorgen dauern, hieß es von der GDL. Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten mehr Geld, eine kürzere Arbeitszeit und will das gesamte Zugpersonal bei Verhandlungen vertreten.
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