Steinewerfer trifft fahrenden Zug
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Regensburg. (nt/az) Ein Unbekannter hat von einer Brücke nahe dem Regensburger Hauptbahnhof einen großen Stein auf einen fahrenden Zug geworfen. Die Frontscheibe des Triebwagens zersplitterte, wurde aber dank des Sicherheitsglases nicht durchschlagen. Der aus Landshut kommende Zug war mit einer Geschwindigkeit von 120 Stundenkilometern unterwegs. Der Lokführer musste am Donnerstagabend eine Vollbremsung hinlegen. Trotz umherfliegender Splitter blieb er unverletzt. Auch die Passagiere kamen mit dem Schrecken davon. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, war der Brocken 15 mal 7 Zentimeter groß. Die Bahnstrecke wurde für eine halbe Stunde gesperrt, insgesamt 22 Züge waren in der Folge verspätet. Zwei Zugverbindungen mussten gestrichen werden. Nach dem Steinewerfer wird gesucht. Ihm drohen nach Polizeiangaben bis zu zehn Jahre Haft.

Seehofer legt am 22. Mai Grundstein

Regensburg.(KNA) Die Baumaßnahmen für das Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg haben begonnen. Die ersten Gerätschaften sind schon vor Ort, und es werden Bohrpfähle zur Sicherung der Baugrube eingebracht, wie das Bayerische Kunststaatsministerium am Freitag in Augsburg mitteilte. Damit könnten die Rohbauarbeiten für das Museum plangemäß anlaufen. Die Grundsteinlegung durch den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) sei für den 22. Mai 2015 geplant.

Am gleichen Tag wird das Haus der Bayerischen Geschichte das inhaltliche Fundament für das neue Museum präsentieren, heißt es in der Mitteilung weiter. Sechs Wochen lang werde das Haus außerdem mit einer Vorschau-Ausstellung im Salzstadel in Regensburg zu Gast sein. Die Eröffnung des Museums ist laut Staatsministerium für Mai 2018 vorgesehen - rechtzeitig zu den Jubiläen "200 Jahre bayerische Verfassungskultur" und "100 Jahre Freistaat Bayern". Das Museum wird nach einem Entwurf des Frankfurter Architekturbüros Woerner und Partner gebaut.
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