Sterbehilfe in Spanien: Andrea ist tot
Aus aller Welt

Santiago de Compostela.(KNA) Die todkranke zwölfjährige Andrea, deren Schicksal seit Tagen in ganz Spanien für Aufsehen sorgte, ist tot. Sie starb laut spanischen Medienberichten am Freitag in einer Klinik im Wallfahrtsort Santiago de Compostela. Die behandelnden Ärzte hatten zu Wochenbeginn nach langem Streit eingewilligt, die Magensonde zu entfernen, die das Mädchen künstlich am Leben erhielt. Seit ihrer Geburt litt Andrea an einer unheilbaren neurodegenerativen Erkrankung. In den vergangenen Monaten verschlimmerte sich ihre Krankheit irreversibel. Der Fall löste eine landesweite Debatte aus.

22 Wilderer in Simbabwe getötet

Harare.(dpa) Im Kampf gegen die Wilderei in den Nationalparks haben Simbabwes Ranger in diesem Jahr nach Regierungsangaben mindestens 22 Wilderer bei Gefechten getötet und 900 festgenommen. Das geht aus einem Bericht der Zeitung "The Herald" hervor, die sich auf Angaben der Umweltministerin Oppah Muchinguri-Kashiri stützt. Fünf Ranger wurden im Hwange-Nationalpark festgenommen. Unklar blieb, ob ihre Festnahme im Zusammenhang mit elf vergifteten Elefanten stand. Der Handel mit Elfenbein ist illegal, gilt bei einem Schwarzmarktpreis von 1500 Dollar pro Kilogramm aber als lukrativ.

Ebola: "Geheilte" muss ins Krankenhaus

London.(dpa) Eine Anfang des Jahres vermeintlich von Ebola geheilte Schottin ist wieder im Krankenhaus. Die Krankenschwester, die sich bei einem Hilfseinsatz in Sierra Leone angesteckt hat, sei auf der Isolierstation des Londoner Royal Free Hospital eingeliefert worden, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag mit. Die Viren im Körper der Patientin stammten nach Angaben einer schottischen Gesundheitsbehörde noch von der ersten Infektion. Die 39-Jährige sei vermutlich nicht ansteckend. Zu ihrem Zustand gab es zunächst keine offiziellen Angaben.

Chef hackt Frau eine Hand ab

Neu Delhi.(dpa) Einer indischen Haushaltshilfe ist in Saudi-Arabien von ihrem Arbeitgeber eine Hand abgehackt worden. Dieses brutale Vorgehen sei "nicht hinnehmbar", erklärte Indiens Außenministerin Sushma Swaraj am Freitag und kündigte an, die saudischen Behörden einzuschalten. Die Frau arbeitete als Haushaltshilfe in Riad. Als die 50-Jährige sich über fehlenden Lohn und Misshandlung beklagt habe, habe ihr der Dienstherr die Hand abgetrennt, berichtete die Zeitung "Indian Express" unter Berufung auf die Schwester des Opfers. Die Frau sei nun in einem Krankenhaus. Ihr Zustand sei stabil. Die Frau habe den Job angenommen, weil sie durch die Verheiratung ihrer drei Töchter in finanzielle Schwierigkeiten geraten sei, berichtete "Indian Express".
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