Stippvisite in Stein

Hubert Aiwanger (rechts) mit dem Skiclub-Vorsitzenden Gerhard Bauer (links) und Frank Kiener. Bild: kro

Der Skiclub Stein ist schon ein Phänomen: Vor vier Jahren gegründet, hat er mittlerweile mehr als 350 Mitglieder. Und die Feste haben es in sich. Da kommt sogar Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger auf einen Sprung vorbei.

Nein, über Politik sprach er kein Wort, der Bundes- und Landesvorsitzende der Freien Wähler. Auf Einladung des Weidener Freie-Wähler-Vorsitzenden Alois Frank war der Politiker zu dem privaten Termin ins Stiftland gekommen. Und er zeigte sich sehr angetan, was solch ein kleiner Verein für ein tolles Fest aufziehen kann.

Gegen 20.30 Uhr musste er dann aber schon wieder aufbrechen. "Ich muss ja noch eineinhalb Stunden Auto fahren." Zu Hause warteten Lebensgefährtin Tanja Schweiger, Regensburger Landrätin, und der gemeinsame Sohn.

Zu dem Zeitpunkt ging in Stein aber erst so richtig die Post ab. Der Skiclub mit seinem umtriebigen Vorsitzenden Gerhard Bauer hatten zum ersten Oktoberfest das nagelneue Festzelt organisiert, das Gregor Ziegler gekauft hat. Rund 600 Besucher, die meisten in Tracht, werden es wohl gewesen sein, die eine tolle Oktoberfest-Party erlebten. Für Stimmung sorgten die "Neuhauser Buam", die mit bayerischer Blasmusik die vielen Gäste, quer durch alle Generationen, überzeugte.

"Angeschossen" wurde das Fest von den Tirschenreuther Böllerschützen, ehe die Tirschenreuther Jagdhornbläser ein kurzes Standkonzert gaben. Anschließend sorgten die "Neuhauser Buam" für ein fast siebenstündiges Musikprogramm. Manche waren davon sogar so inspiriert, dass sie vor der Bühne ein Tänzchen wagten. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, die Friedenfelser Brauerei hatte extra f ein eigenes Oktoberfestbier eingebraut. Leckere Wiesn-Hendl sorgten dafür, das der Hunger gestillt wurde.

Rund 40 Mitglieder des Skiclubs waren an diesem Abend im Einsatz, so dass es im Service zu keinerlei Engpässen kam. Ein Lob auch dem Sicherheitsdienst um Marcus Fritsch aus Wildenau, der umsichtig und gewohnt routiniert agierte. In einem ersten Resümee zeigen sich Vorsitzender Gerhard Bauer und sein Stellvertreter Frank Kiener sehr zufrieden und lobten vor allem das Engagement der ehrenamtlichen Helfer. In zwei Jahren soll es aller Voraussicht nach wieder ein Oktoberfest geben. Übrigens, dieses neue Zelt wird im kommenden Jahr mit Gregor Ziegler auf Reisen gehen und im August bei einem Betriebsfest in Lettland aufgestellt werden.
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