Streik geht in die zweite Woche
Post-Beschäftigte protestieren

In dem Tarifkonflikt geht es um die Bezahlung und Arbeitsbedingungen von rund 140.000 Beschäftigten. Bild: dpa
München. (dpa) Mit einer Protestaktion vor dem Münchner Briefzentrum haben streikende Post-Beschäftigte am Montag ihren Forderungen in dem Tarifkonflikt Nachdruck verliehen. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi beteiligten sich rund 100 Beschäftigte an der Aktion. Ihren unbefristeten Ausstand setzten die Beschäftigten zugleich auch in Bayern in der zweiten Woche fort. Dabei sollen jeden Tag weitere Zusteller einbezogen werden, wie Anton Hirtreiter von Verdi Bayern ankündigte. Er sprach von einer großen Streikbereitschaft. «Wir erhalten tagtäglich Anrufe von Beschäftigten, die nachfragen, wann denn endlich 'ihr' Zustellstützpunkt in den Streik einbezogen wird.»

In dem Tarifkonflikt geht es um die Bezahlung und Arbeitsbedingungen von rund 140.000 Beschäftigten. Vor allem aber wird über die schlechtere Bezahlung bei 49 neu gegründeten regionalen Gesellschaften für die Paketzustellung gestritten. Die dort angestellten rund 6000 Paketboten werden nicht nach dem Haustarif der Post bezahlt, sondern erhalten die oft niedrigeren Löhne der Logistikbranche. Verdi will erreichen, dass sie tariflich unter das Dach der Post zurückkehren.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.