Streit im Palast um Monarchie

Eine neue Biografie über den britischen Thronfolger Prinz Charles schlägt schon vor ihrer Veröffentlichung am Donnerstag Wellen. Die US-Journalistin Catherine Mayer beschreibt unter anderem, wie stark im Buckingham-Palast über die künftige Rolle der Monarchie gestritten wird. Vor allem Queen-Ehemann Prinz Philip ist der Autorin zufolge ein großer Kritiker seines ältesten Sohns Charles. Philip werfe dem designierten Thronfolger vor, er stelle "Hirngespinste" vor die königliche Pflichterfüllung.

Charles hatte sich wiederholt politisch positioniert, etwa als Verfechter einer nachhaltigen Landwirtschaft. Seine Kritiker befürchten, dass er das von seiner Mutter Elizabeth II. stets beachtete Neutralitätsgebot als künftiger König gar nicht einhalten kann, da er bereits eine deutliche Position zu vielen Themen eingenommen hat.
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