Streunende Hunde nicht anfassen
Tierische Tipps

Chinchillas haben einen sehr empfindlichen Magen. Am besten bekommen sie trockenes Heu zu fressen, das nicht staubig sein darf. Archivbild: dpa
Berlin.(dpa) Deutschland gilt seit 2008 als tollwutfrei. In vielen Urlaubsländern wie der Türkei, Serbien, Marokko oder Thailand ist die Krankheit aber immer noch ein Risiko. Sie wird vor allem durch streunende Hunde übertragen, erläutert die Bundestierärztekammer. Urlauber sollten sich von fremden Tieren fernhalten, vor allem, wenn diese sehr zutraulich wirken. Schon bei einer Hautabschürfung kann das Virus übertragen werden. Rucksackreisende in afrikanische Länder, Asien oder Südamerika lassen sich zur Sicherheit besser gegen Tollwut impfen.

Empfindliche Chinchillas

Bramsche.(dpa) Chinchillas reagieren auf Futter sehr empfindlich. Frisches oder angewelktes Grünfutter kann zum Beispiel schon Durchfall auslösen. Außerdem vertragen sie kein industriell hergestelltes Futter für andere Nager oder Kaninchen, sowie Obst oder Nüsse. Am besten ist es, ihnen als Grundfutter immer genug Heu zu geben. Dabei achten Halter darauf, dass es vollkommen trocken ist, nicht muffig riecht oder staubig ist. Darauf weist Kirsten Tönnies von der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT) hin.
Zusätzlich können die Tiere spezielle Chinchillapellets bekommen, etwa zwei Teelöffel pro Tag. Mit den richtigen Leckerlis, beispielsweise getrockneten Wildkräutern oder Hagebutten, haben Halter bessere Chancen, die sehr scheuen Tiere anzulocken. Begeisterte Kuscheltiere werden aus den Nagern aber nie: Sie mögen es nicht, hochgenommen zu werden. Da die Tiere tagsüber ihre Ruhe wollen und erst nachts munter werden, sind sie auf keinen Fall die richtigen Haustiere für Kinder.
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