Strom aus böhmischem Wind

Auf Schautafeln war die Thematik hervorragend aufgearbeitet. Auch MdB Uli Grötsch, Dr. Hanspeter Niebauer, der Bürgermeister von Krummennaab, Uli Roth, und Stadtrat Gottfried Beer (von links) informierten sich. Bild: jr

Energie aus Wind wird heftig und kontrovers diskutiert. Befürworter loben die Umweltfreundlichkeit der Anlagen, die Gegner verteufeln sie wegen ihrer Dominanz in der Landschaft. Beim Windfest auf den Anlagen Ellenfeld-Süd machten sich die Besucher ihr eigenes Bild.

Dazu eingeladen hatte der SPD-Kreisverband Tirschenreuth. Unter dem Motto "Wir brauchen frischen Wind in Bayern" warben die Veranstalter für die Energieerzeugung mit Windrädern. Der SPD-Kreisverband konnte dazu eine ganze Reihe von Besuchern begrüßen, die sich vor Ort informierten.

Thomas Strauß, Geschäftsführer des Bürgerwindparks Ellenfeld-Süd, führte durch die Einrichtung. Auf Schautafeln war die Thematik anschaulich dargestellt. Auch der stellvertretende Vorsitzende des Landesverbandes Bayern im Bundesverband Windenergie, Dr. Hanspeter Niebauer, sowie die Mandatsträger MdB Uli Grötsch und MdL Annette Karl informierten sich vor Ort.

Millionen Kilowattstunden

Die beiden neuen Windräder sind 150 Meter hoch und seit einem Jahr in Betrieb, erklärte Strauß. Jährlich erzeugen sie bis zu zehn Millionen Kilowattstunden. Die Gewerbesteuereinnahmen fließen der Stadt Bärnau zu.

Besonders freute die Veranstalter, dass es, im Gegensatz zur Prophezeiung der Windkraftgegner, nicht regnete. "Der Wettergott ist auf der Seite der Befürworter", mutmaßten sie. Nach der Besichtigung der Anlagen und den vielen Information wurde bei einer Brotzeit weiter diskutiert.
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