Studie zum Breitbandausbau in Bayern

Insgesamt beteiligten sich 1567 Unternehmen in Bayern an der Befragung, davon 130 aus der Oberpfalz. Danach verfügen zwar größere Unternehmen über einen eigenen Glasfaseranschluss. Allerdings sind auch sie von Netzengpässen bei Betrieben betroffen, mit denen sie zusammenarbeiten. Die Umfrage zeigt, dass die "derzeit verfügbaren Bandbreiten den für Ende 2016 erwarteten Bedarf nicht abdecken werden". Die Forderung der Wirtschaft heißt deshalb: "Mindestens 100 Mbit/s, und wo nötig, mehr". Auch 224 landwirtschaftliche Betriebe beteiligten sich an der Umfrage. Josef Wutz, Vize-Präsident des Bayerischen Bauernverbands in der Oberpfalz, zeigte den Ist-Zustand auf: 90 Prozent der Landwirte verfügen über keinen Glasfaseranschluss, drei Viertel sind mit der Internet-Versorgung nicht zufrieden. Dabei wurde die digitale Anbindung der Landwirte inzwischen zu einem "wichtigen Produktionsfaktor: u.a. in der Zusammenarbeit mit Behörden, bei Internetanhörungen, Überwachung der Tierbestände, Fernwartung, Photovoltaik, Urlaub auf dem Bauernhof (90 Prozent der Anfragen kommen über Internet) oder bei Maschinentechnik.
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