Südkorea schafft Ehebruch-Gesetz ab
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Seoul.(dpa) Südkorea ist noch stark von konfuzianistischen Traditionen geprägt - doch nach 62 Jahren wird Ehebruch künftig nicht mehr als Verbrechen geahndet. Das Verfassungsgericht entschied am Donnerstag, dass die zuletzt umstrittene Gesetzesregelung zum Verbot des Ehebruchs verfassungswidrig ist. Sieben von neun Richtern votierten für die Abschaffung des Ehebruchsparagraphen, wie eine Sprecherin des Gerichts in Seoul sagte. Eheliche Treulosigkeit konnte bisher im Höchstfall mit bis zu zwei Jahren Gefängnis bestraft werden. Etwa 5400 Südkoreaner wurden seit 2008 wegen des Vorwurfs des Ehebruchs angeklagt.

Erpresserbrief an Seitenbacher-Chef

Mosbach.(dpa) Ein Mann aus Neubrandenburg hat gestanden, den Chef des Müsliherstellers Seitenbacher bedroht und eine Million Euro von ihm gefordert zu haben. "Ich hab' den blöden Erpresserbrief geschrieben, ja", sagte der 63-Jährige beim Prozessauftakt am Donnerstag in Mosbach. "Ich habe zufällig eine Fernsehsendung gesehen, da ging es erst um Ritter Sport und dann um die Firma Seitenbacher und da kam ich auf diese blödsinnige Idee." Der Mann hatte gedroht, wenn Firmenchef Willi Pfannenschwarz nicht zahle, werde er Produkte des Unternehmens in Supermärkten vergiften und dessen zwei Töchter erschießen lassen.
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