SV findet Nachfolger für verstorbenen Hans Preßl - Abteilungsleiter ein Novum
Matthias Zetzl neuer Kassier

Fast ganz neu aufgestellt hat sich der Sportverein Pfrentsch mit Josef Eschenbecher (vorne, links) an der Spitze. Erstmals hat der Verein mit Stefan Preßl (vorne, Mitte) einen Abteilungsleiter. Bild: fjo
In der Jahreshauptversammlung musste der Sportverein Ersatz für seinen im Januar verstorbenen Kassierer Hans Preßl finden. Bisher führten Melanie Burger und Stefanie Beugler mit Thomas Zilbauer die Buchhaltung weiter. Künftig übernimmt Matthias Zetzl dieses Amt. Zweite Kassiererin bleibt Silke Ach.

Bei den Neuwahlen bestätigten die Teilnehmer außerdem Vorsitzenden Josef Eschenbecher einstimmig. Dessen Bruder Ernst Eschenbecher ersetzt Lorenz Eiber als Stellvertreter. Neuer Schriftführer ist Patrick Preßl, dem Vorgängerin Petra Schmid zur Seite steht. Im Ausschuss gesellen sich zu Bernhard Burger als neue Mitglieder Thomas Zilbauer, Lukas Zetzl und Toni Preßl. Die Kasse prüfen wieder Zilbauer und Beugler. Erstmals hat der Verein mit Stefan Preßl einen Abteilungsleiter. Die Strafe samt den Anwaltsgebühren an Sky von über 2500 Euro habe ein erhebliches Loch in die Kasse gerissen.

Für Arbeitseinsätze und Helferdienste dankte Schriftführerin Schmid, vor allem dem Vorsitzenden "der täglich für den SV da ist". Auch zweiter Bürgermeister Markus Bauriedl attestierte: "Es wird immer schwieriger, Freiwillige in den Vereinen zu finden, die ein Ehrenamt übernehmen." Zum Klassenerhalt gratulierte er der ersten Mannschaft.

Auch der Chef der Dorfgemeinschaft, Marktrat Ewald Zetzl, würdigte die Verdienste des Vorsitzenden: "Ohne dich geht in diesem Verein nichts." Eschenbecher dankte allen ausscheidenden Vorstandsmitgliedern und honorierte den langjährigen Einsatz seines Kassierers im Besonderen. Andreas Wagner und Thomas Mäckl vom TSV Waidhaus begrüßte er als neue Spieler im Kader.

Die Spielgemeinschaft innerhalb der Marktgemeinde sei wieder gescheitert. "Wir haben alles versucht, wir wären auf vieles eingegangen. Der von den TSV-Vertretern geforderte freiwillige Verzicht auf die höherwertige Klasse mitsamt dem bewusst herbeizuführenden Abstieg zum Saisonende, ist aber eine nicht erfüllbare Bedingung gewesen." Weitere Wortmeldungen bestätigten im Folgenden die Aussagen.

Am Ende der Aussprache ließ Zetzl die anwesenden Markträte noch wissen: "Wir sind gezwungen uns andernorts zu orientieren, was aber gewiss ein Verlust für die Gemeinde sein wird." Abschließend sprach der wiedergewählte Vorsitzende noch die anstehende 40-Jahr-Feier 2016 an.
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