Taifun nimmt Kurs auf Tokio
Aus aller Welt

Tokio.(dpa) Ein neuer gewaltiger Tropensturm steht Japan bevor. Taifun "Phanfone" näherte sich am Sonntag dem Inselstaat mit Kurs auf Tokio und schickte kräftigen Regen und Sturm voraus. Die Wetterbehörde warnte vor Erdrutschen, anschwellenden Flüssen und hohen Wellen sowie Böen mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 215 Kilometern pro Stunde. Die Wetterbehörde ging davon aus, dass "Phanfone" am frühen Montag in der Region südlich der Hauptstadt Land erreichen und Tokio und Umgebung treffen werde.

Die Vorboten des Unwetters forderten bereits erste Opfer. Auf der Insel Okinawa wurde eine 58-Jährige vermisst, die womöglich von hohen Wellen mitgerissen wurde. In den Wellen Okinawas verschwanden auch drei US- Soldaten, die die raue See fotografieren wollten. Einer von ihnen ist gerettet worden.

Hund beißt Baby tot

London.(dpa) Ein Hund hat ein sechsmonatiges Baby im britischen Daventry zu Tode gebissen. Eine Verwandte des Mädchens, die versucht hatte, den Hund von dem Kind abzubringen, wurde schwer verletzt, wie die Polizei der Grafschaft Northamptonshire am Sonntag mitteilte. Polizisten erschossen das Tier. Für das Kind gab es jedoch keine Rettung mehr. Die Polizei gab nicht bekannt, ob es sich um einen Kampfhund handelte.

Behörden finden versteckte Gräber

Mexiko-Stadt.(dpa) Mexikanische Ermittlungsbehörden haben mehrere versteckte Gräber mit einer noch unbekannten Zahl an Leichen entdeckt. Der Fundort liegt in der Nähe des Ortes Iguala, wo seit Tagen 43 Studenten vermisst werden. Der Staatsanwalt im Bundesstaat Guerrero, Iñaky Blanco, bestätigte mexikanischen Journalisten am Samstag, dass ein Massengrab gefunden worden sei.

Am vergangenen Wochenende hatten Polizisten in Iguala, rund 185 Kilometer südlich von Mexiko-Stadt, auf Studenten geschossen, die für eine Protestaktion drei Busse in ihre Gewalt gebracht hatten. Dabei starben zwei Studenten. Bei anderen gewaltsamen Zwischenfällen kamen vier Menschen ums Leben. 22 Polizisten wurden festgenommen. Seit den Vorfällen werden auch die Studenten vermisst.

Gruppensex mit Schüler

New Orleans.(dpa) Weil sie Sex mit einem 16 Jahre alten Schüler gehabt haben sollen, sind zwei Lehrerinnen einer High School im US-Staat Louisiana angeklagt worden. Den 32 und 24 Jahre alten Frauen wird vorgeworfen, vor etwa drei Wochen mehrere Stunden Sex mit dem Teenager gehabt zu haben, sagte ein Polizeisprecher am Samstag.

Laut einem Bericht der Lokalzeitung "Times-Picayune" soll die 32-Jährige mit dem Jugendlichen bereits vor dem Gruppensex mehrere sexuelle Begegnungen gehabt haben. Für den Sex mit dem Schüler ihres Englisch-Unterrichts sei sie im September schon einmal festgenommen worden. Der heute 17-jährige Junge habe Ermittlern gesagt, dem Geschlechtsverkehr zugestimmt zu haben. Die Sache flog auf, als der Teenager gegenüber Mitschülern über den Sex mit den Lehrerinnen prahlte.
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