Tank-Schnäppchen

Tank-Schnäppchen Viele Autofahrer trauten ihren Augen nicht. Ein Liter "Super Plus"-Benzin für sechs Cent? Ein voller Tank für 2,30 Euro? An rund 30 Zapfsäulen im Umkreis von Nürnberg war dieses Angebot erhältlich, an Selbstbedienungs-Tankstellen sogar eine Stunde lang, bevor es die Verantwortlichen der Firma Avia Xpress bemerkten. Der Fehler im zentral gesteuerten Preis-System passierte laut Geschäftsführer Marc Braun bei einer Preis-Umstellung. Insgesamt wurden 4000 Liter für den Spottpreis g
Viele Autofahrer trauten ihren Augen nicht. Ein Liter "Super Plus"-Benzin für sechs Cent? Ein voller Tank für 2,30 Euro? An rund 30 Zapfsäulen im Umkreis von Nürnberg war dieses Angebot erhältlich, an Selbstbedienungs-Tankstellen sogar eine Stunde lang, bevor es die Verantwortlichen der Firma Avia Xpress bemerkten. Der Fehler im zentral gesteuerten Preis-System passierte laut Geschäftsführer Marc Braun bei einer Preis-Umstellung. Insgesamt wurden 4000 Liter für den Spottpreis gezapft, so dass ein Schaden von rund 5000 Euro entstand. Wie es dazu kam, kann sich Braun bisher nicht erklären. In Zukunft will er auf die Preise einen genauen Blick werfen und auch die Überwachungskameras an den SB-Tankstellen häufiger checken, ob sich wieder ein falscher Preis eingeschlichen hat. (gük)

Geschäfts-Idee

Die Nürnberg "Klo-Aktivisten" hatten schon vor 18 Monaten eine saubere "Geschäfts-Idee": Toiletten in ausgedienten Litfaßsäulen. Nun hat auch Bürgermeister Christian Vogel das dringende Bedürfnis, an sechs Stellen im Zentrum für Erleichterung zu sorgen. Das erste Örtchen wird in der Königsstraße eingerichtet. Pro Toilettengang sind 50 Cent fällig. Der Vorstadtverein Nürnberg-Nord begrüßt die Ankündigung des Bürgermeisters, wünscht sich aber auch Hightech-WCs außerhalb der Altstadt. Vogel bremst: "Wir sollten erst einmal Erfahrungen sammeln und dann über mögliche neue Standorte reden." Die Priorität läge auf der Altstadt, wo die Menschenmenge und die "Not" am größten sei. (gük)

Preis-Sprung

Die schlechte Nachricht überbrachte Reiner Prölß (SPD) kurz vor Torschluss. Denn derzeit laufen die "Kämpfe" um Krippen-, Kindergarten- und Hortplätze. Ab Herbst sollen die Gebühren steigen, kündigte der Sozialreferent an. Grund: Seit Jahren gehe die Schere zwischen Preisen der freien Träger und der kommunalen Kitas immer weiter auseinander. In städtischen Kinderkrippen fallen für täglich sechs Stunden Betreuung 140 Euro im Monat an, bei den "Freien" 312 Euro. Dabei habe die Kommune die Qualität in den Kitas stetig verbessert. Noch ist nicht bekannt, wie viel mehr die Eltern zahlen müssen. Der Preissprung wird ihnen aber versüßt: Freitags sollen die Kitas dann bis um 17 Uhr geöffnet bleiben. (gük)
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